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Flogging Molly – Live im Zenith, München

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Der Winter ist noch immer im vollen Gange – was kann man da besseres machen, als auf Konzerte zu gehen? Ein bisschen was trinken, viel tanzen und sich einfach mal von der Musik treiben lassen. Flogging Molly kommt einem dabei nicht unbedingt als erstes in den Sinn, doch knapp 2.000 Zuschauer konnten gestern im Münchner Zenith genau das erleben.

Bevor die irischen Punk-Rocker auf die Bühne kamen, heizten Sondaschule und Val Sinestra ordentlich ein.

Val Sinestra ist eine Hardcore-Rock’n’Roll Band aus Berlin, die live und auf Platte eher einem Hurrikan gleicht. 2011 gegründet, startete die Band mit einem chaotischen Mix aus Punk Rock, Hardcore, Stonerrock und Rock’n’Roll und hat nun nach einigen Besetzungswechseln sich selbst und ihren eigenen Stil gefunden. Dieser kam auch in München gut an und erzeugte leicht aggressive Kreise im Publikum. Mit ihrer Mischung aus Kraftklub– und Dropkick Murphys-Sound fügten sie sich perfekt in den Abend ein.

Ska-Punk aus Mülheim an der Ruhr – gibt es sowas? Seit gestern wissen viele die Antwort: Ja – Sondaschule! Sowohl musikalisch als auch textlich bewegen sich Sondaschule im Bereich des Ska-Punks. Ihre Texte sind ironisch, behandeln Themen wie Drogen, Erfolg und Liebe, die jedoch fast immer in einem Fiasko enden.

Gerade der Song “Arschlochfreunde” ging vielen im Publikum ins Ohr und wurde mitgesungen “Wir werden keine Freunde – Hallo Arschlochmensch, es wäre schön, wenn du jetzt gehst.”. Freunde haben sich Sondaschule im Zenith definitiv gemacht.

Dia dhuit! Hello! Und herzlich willkommen in München! Flogging Molly betraten gegen 21:50 Uhr die Bühne und versprühten von Anfang an viel Energie, Lust und Laune. Man kann Dave King und Band gern auf tanzbare Musik und Trinkfestigkeit reduzieren, doch Flogging Molly schaffen so viel mehr: neue Freundschaften entstehen, Kameradschaften wachsen enger zusammen und fremde Menschen fühlen sich plötzlich als Gemeinschaft.

All das macht ein Konzert der Irish-Punk-Rocker aus. Die Magie bei Flogging Molly-Konzerten ist groß. Schon beim Opener “The Hand Of John L. Sullivan” konnte man Raum und Zeit vergessen.

Das Zenith – ein Irish Pub mit 2.000 Gästen? Ja! Ein riesiger Stammtisch voller Singvermögen und Standfestigkeit. Alle waren mit Bier und Geiste dabei, grölten Textzeilen in Richtung Bühne und zeichneten auf den Gesichtern der Band viel Freude.

Zeit zum Verschnaufen ließen Flogging Molly im Laufe des Abends nicht viel. Auf der Setlist standen überwiegend die schnelleren Songs. Dass gleich zu Beginn des Konzertes schon “Swagger”, “Selfish Man” und “Drunken Lullabies” auf dem Plan stand, verursachte bei vielen Schweiß- und Hitzeattacken.

Schön aufgewärmt und voller Vorfreude, konnten sich die Irish-Punk-Jünger sogleich in den Pit zu den Klängen von “Devil’s Dance Floor” vom Album “Swagger” stürzen und die Energie der gut gelaunten Band sogleich zurückspielen. Spielfreude und Hingebung waren in allen Gesichtern abzulesen. Insbesondere Dave King konnte sein Dauergrinsen nicht verbergen, wenn er nicht gerade grimmige Liedzeilen ins Mikro sang.

So ging es auch den restlichen Abend mit zahlreichen Songs wie “If I Ever Leave This World Alive” oder dem Kracher “What’s Left Of The Flag” im schön abgestimmten Soundgewand weiter. Dass “Crushed (Hostile Nations)” vom aktuellen Album “Life Is Good” in ein “We Will Rock You” von Queen überging, veredelte die Stimmung und den ganzen Abend.

Zum Schluss wurde es dann nochmal richtig wild. Mit “Deadly Seven Sins” leiteten Flogging Molly die letzten Minuten des Konzertes ein. Doch die sollten es noch einmal in sich haben. Keiner stand mehr still und selbst die Bar war ausnahmsweise an diesem Abend mal leer. Flogging Molly machten einfach eine zu grandiose und mitreißende Show.

Danke! Thanks! Taing a thoirt!

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