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Flogging Molly – Life Is Good

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Es gibt wieder wundervollen Nachrichten, die alle Celtic Punk-Fans der Welt erfreuen: Flogging Molly haben wieder eine neue Platte. Mit “Life is Good” erscheint am Freitag das mittlerweile sechste Studio-Album von Dave King & Co.

Das Leben ist gut – “Life Is Good” ist besser. Fast alle Tracks auf dem 45 Minuten langen Album besitzen eine eigene “Klasse”. Sie zeigen auf, wie gut eine Band fungieren und sich gegenseitig ergänzen kann, wenn man schon zwanzig Jahre zusammen Musik macht.

Der Sound ist leicht poliert, aber im Gegensatz zum letzten Album „The Speed ​​of Darkness“ nicht mehr im Mainstream-Rock angesiedelt, sondern wieder mehr Richtung der entspannten grünen Insel Irland. “Life is Good” klingt definitiv keltischer bzw. irischer.

Bridget Regan bildet mit ihrer Violine und Stimme den perfekten Gegenspieler zu Dave King und die mitreißenden Banjo-Soli von Bob Schmidt machen den Rest. Das Album ist nicht so roh wie “Swagger” (2000) oder “Drunken Lullabies” (2002), aber es vermittelt immer noch das gleiche Gefühl beim Hören – Sehnsucht, Ferne, irische Lebenslust – halt nur ein bisschen professioneller produziert.

Den Opener bildet „There’s Nothing Left Pt. 1“ und setzt gleich zu Beginn ein munteres Tempo, welches komplett durchgehalten wird. „The Hand Of John L. Sullivan“ folgt. Viele werden diesen Song schon kennen, denn dieser war einer der ersten, die veröffentlicht wurden. Das Lied zeigt gut, dass Dave King noch immer das Talent hat, schlagkräftige und gute Songs zu schreiben, die hymnenartig aus Lautsprechern dröhnen und gefühlt schon 300 jahre alt sein können.

„Welcome to Adamstown“ beschreibt die Vororte in Kings Heimat Dublin. Unterstützt von einer großen Bläsersektion, wirkt dieser leicht Ska-angehauchte Song wie ein Loblied auf die Jugend vom Flogging Molly-Frontmann – tauglich für jedes Festival!

Weiter geht es auf dem Album mit der Up-Tempo-Rocknummer „The Days We’ve Yet To Meet“ und dem Titeltrack “Life Is Good”. Gerade letzterer ist ein bittersüßer Song, der sich mit Tod und Krankheit beschäftigt. “Life is everything we loathe and so unkind they say death is cruel, but death don’t whines” – ja der Tod meckert nicht, muss er aber bei diesem Song auch nicht.

Die nächste langsame Ballade folgt auch gleich: „The Last Serenade (Sailors and Fishermen)“ lädt definitiv zum Mitschunkeln ein, ist aber für ein Punk-Publikum doch eine Nummer zu langsam.

“Life Is Good” bietet jedoch zu all den langsamen Balladen die perfekten Gegensongs voller Energie, Geschwindigkeit und Tanzlaune. „The Guns Of Jericho“, „Crushed (Hostile Nations)“ und „The Bride Wore Black“ sind wieder diese typischen Flogging Molly-Songs. Gefühlt immer dasselbe, aber dann doch wieder anders, neu und toll.

Den Abschluss des Albums macht wieder eine Ballade: „Until We Meet Again“. Das schöne Akkordeon- und Geigenspiel rundet das Album perfekt ab.

Als sich Dave King, Bridget Regan, Bob Schmit, Denis Casey, Nathan Maxwell, Matt Hensley und Mike Alonso 1997 zu Flogging Molly zusammengeschlossen hatten, dachte wahrscheinlich noch keiner daran, dass man sechs Studio-Alben aufnehmen würde und auf jedem Festival ein beliebter Gast ist. Hoffen wir, dass sie in weiteren zwanzig Jahren immer noch da sind! Sláinte!

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