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Geowulf – Great Big Blue

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Vielleicht der beste Grund, um Musik zu machen und eine Band zu gründen: die Lust, etwas Neues auszuprobieren. Die Freunde Star Kendrick und Toma Banjanin hatten vor einigen Jahren die Idee, mit Sounds und Gesang zu experimentieren und sind seitdem als Duo umher gekommen: von Queensland in Australien über Berlin, Göteburg und schließlich zur Wahlheimat London.

Das umfangreichste Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist nun das Debütalbum „Great Big Blue“, welches sie unter dem skandinavisch-inspiriertem Namen Geowulf veröffentlichen.

Kendricks und Banjanins Motivation hinter den Songs spiegeln sich auch in ihnen wider – unbeschwerte Melodien treffen hier auf sanfte Rhythmen und sogar auf einen authentischen Achtziger-Jahre-Sound.

Die Vorabsingles „Saltwater“ sowie der Werbehit „Get You“ strahlen noch hitverdächtige Eingängigkeit und Sommervibes aus, exotische Instrumentierung und bewusst eingesetzte Elektrosounds runden die Unbeschwertheit ab.

Besonders interessant ist deshalb die Wahl des sentimentalen Openers „Sunday“, dessen lyrische Metaphern die Hoffnung auf einen Neuanfang umschreiben. Banjanins zarter Gesang ist hier von mehreren Synthie-Schichten umgeben, die Kendricks virtous verspielte Gitarre subtil übertönen und nur stellenweise durchdringend lassen.

Auch wenn Geowulfs streng elektronische Anbandelungen nicht direkt mit Lorde, The Naked And Famous oder Troye Sivan vergleichbar sind: es steckt viel von den beliebten australischen Popwurzeln in den Songs des Duos. Ihre Melodien scheinen entschleunigt, die Soundkulisse schlicht gehalten, doch wenn auch beim Zuhören der Fokus verschoben wird, dringen schillernd-geschichtete Elemente der genannten Musiker-Kollegen durch.

In den verbleibenden Songs übernimmt dann träumerischer Shoegaze die Führung. Gerade das schwermütige „Won’t Look Back“ setzt auf gitarrenlastige Parts und ausschweifende Tastenführung beim Keyboard, die sich zusammen zu einem dramatischen Höhepunkt entwickeln.

Mit „Work In Progress“ setzt sich dieses fummelige Schauspiel fort: zuerst mit unscheinbar poppigen Gesang beginnend, verkündet ein ausgelassenes Gitarrensolo hier zwar das Ende der Vielseitigkeit von „Great Big Blue“, aber hoffentlich nicht das Ende des kreativen Schaffens von Geowulf, denn spätestens hier hat man – wie Kendrick und Banjanin – Lust auf mehr.

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