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Rhye (Credit Geneviève Medow Jenkins)

Rhye – Blood

More of the same – im Falle von Rhye ein gutes Zeichen. Immerhin bald fünf Jahre ist es her, dass das damals kanadische Duo Rhye mit ihrem Debütalbum „Woman“ aus dem großen Entschleunigungs-Gestus jener Hochzeit von Indie-Bands wie The XX positiv herausragte.

„Woman“ war so soft, so leisetretend, so sensibel. Noch dazu von zwei Männern, die anfänglich ausschließlich bei Kerzenschein live musizierten. Dass es überhaupt jetzt mit „Blood“ zu einem weiteren Rhye-Werk kommt, war nicht selbstverständlich. Instrumentalist Robin Hannibal verließ die Band, um sich vollends seiner Produzententätigkeit zu widmen und Pop-Acts wie Kimbra Songs auf den Leib zu schreiben.

Doch Sänger Mike Milosh, selbst Multiinstrumentalist und seit langem Musiker in kanadischen Welten jenseits des Pop-Fame, fand die richtige Rezeptur, das Projekt Rhye fortzusetzen.

Wechselnde Gastmusiker setzen live und nun auch im Studio Miloshs Songideen in die Tat um. Rhye bekommt dadurch auf „Blood“ eine sehr angenehme organische Note. Echter Bandsound ohne Loops und Samples.

Der Soul-Slow-Funk-Dream-Pop-Mix auf „Blood“ hört sich in keiner Weise wie eine redundante Wiederholung an. Hört man beide Alben nacheinander, stellen sich zwar einige melodische Ähnlichkeiten ein, trotzdem bleibt der Genuss-Faktor sehr hoch bei dieser gelungenen Pop-Musik, um die Welt da draußen für 42 Minuten mal auszuknipsen.

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