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Joey Dosik – Inside Voice

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Man sollte im Zweifel immer auf seine innere Stimme, ebenfalls bekannt als Bauchgefühl, hören. Wenn die Singstimme dann auch noch nach warmer Milch mit Honig klingt, sollte man genauer hinhören. Um innere Stimmen, Leidenschaft und Großmütter geht es auf dem Debütalbum „Inside Voice“ von Joey Dosik.

Der Musiker, der in L.A. geboren ist und dort lebt, hat die entspannte Stimmung der kalifornischen Stadt, irgendwo zwischen den Palmen am Venice Beach und ausgedehnten Piano-Nächten in der Bar des Chateau Marmont, vertont.

Ganz smooth startet der Longplayer „Inside Voice“ mit dem gleichnamigen Song. Zarte Streicher, ein warmer Basslauf und Mark Tree, das Percussion-Instrument, das aus vielen Metalstäbchen besteht, unterstützen des säuselnden Sänger.

In dem Lied wünscht er sich, dass das „Girl“ die eigentliche Nachricht seiner Stimme und nicht dem Gesagten entnimmt. Sie muss eine Detektivin sein, denn es gibt offensichtlich Dinge, die Joey Dosik nicht direkt benennen kann.

In „Stories“ ist der Sänger dagegen explizit und singt: „Sleep with me, oh-oh (…) I will treat you well“. Vermutlich ist der Track live eine echte Mit-Mach-Nummer (nicht im textlichen Sinne!), da von Anfang an im Rhythmus geklatscht wird.

Mit der Sängerin Coco O. hat der U.S.-Amerikaner „Don`t Want It to Be Over“ aufgenommen. Selten habe ich einen beschwingteren Eigentlich-müssten-wir-uns-trennen-Song gehört. Besonders gut gefallen auch hier die Streicher. Dosik bleibt seinem Motiv treu: „Love is killing me inside“. Innerlich scheint der Mann mit der Samtstimme ziemlich zerrissen zu sein.

Eine schön-schlichte Piano-Nummer ist „Grandma Song“. Begleitet von einem dezenten Background-Chor beschreibt Joey Dosik liebevoll die abergläubischen Schrullen seiner Oma. Die alte Frau, die mit dem 13-jährigen Dosik Jiddisch sprach, verließ z.B. stets mit dem rechten Fuß das Haus.

Der 13. und letzte Song des Albums ist „Game Winner (Stadium Version)“. Hier entlässt uns der Musiker mit einem Am-Ende-ist-alles-gut-oh-oh-Track.

Nach dem Hören von „Inner Voice“ verstehe ich, warum Quincy Jones der Ansicht ist, dass man Joey Dosik auf dem musikalischen Radar haben sollte. Die Platte verstärkt die gute Laune oder mildert die Schlechte.

Wer sich „Inside Voice“ zulegt, investiert in eine Platte, die sowohl nach einem langen Arbeitstag entspannend wirken kann, aber auch als romantischer Soundtrack bei Kerzenschein funktioniert.

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