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Brett Newski – Life Upside Down

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DYI-Pionier, Weltenbummler, Vollblut-Künstler: Brett Newski hat viele Facetten, die er alle mit und in seiner Musik eint. Der Songwriter aus Milwaukee, Wisconsin überzeugt seit mittlerweile 13 Jahren mit charakteristischen Folk-Punk, charmantem Gesang und cleveren, selbstironischen Lyrics.

Mit Anfang 30 hat er bereits sieben Alben veröffentlicht und legt mit „Life Upside Down“ nun sein achtes nach. Darauf präsentiert sich der Sänger, der eigentlich Brett Wisniewski heißt, wieder von seiner authentisch-sympathischen Seite:

Unaufdringliche Gitarren ohne sonstigen Schnick-Schnack, Newskis Stimme, die gerade an schwierigen Tonlagen und Brüchen ihren besonderen Klang erhält und eine gewisse, musikalische Grund-Unbeschwertheit führen durch die zehn Songs.

In seiner Karriere hat Brett Newski Höhen und Tiefen erlebt: der Sänger bestritt alleine eine Asien-Tour mit 30 Auftritten, wurde in Korea sogar für einen Werbejingle angeheuert und anschließend wegen eben diesem von der Band Cake angezeigt. Der Jingle sei ein Plagiat ihres Songs „Short Skirt Long Jaket“. Ähnlich selbst organisiert tourte der Songwriter später durch Südafrika.

Dabei gilt Newskis eigentliche Leidenschaft dem Basketball. Als für ihn klar war, dass er kein Profi in der NBA werden könnte, jobbte er bei einer Fast-Food-Kette, um sich eine Gitarre leisten zu können.

So abenteuerlich sein bisheriger Weg mit der Musik war, so kühn sind auch seine Songs. Denn Newski braucht nicht viel, um zu überzeugen: deutliche Punk-Einflüsse mit elektronischen Gitarren und sanftem Elliot-Smith-Gesang („The Aftermath“) oder spannende Tempi-Wechsel mit ansonsten schlichter Instrumentierung („The Afternoons“) reichen hier vollkommen aus, um die Stücke wie im Flug vergehen zu lassen.

Newski ist ein talentierter Songwriter, wenn die Grundlage stimmt, reichen oft wenige Mittel um einen guten Song zum Leben zu erwecken. Zu den musikalischen Inspirationen des Sängers zählen unter anderem Tom Petty, Frank Turner, Ike Reilly sowie The Thermals und man hat schnell das Gefühl, dass er sich die besten Eigenschaften von allen herauspickt und sie in seinen Songs hervorhebt.

Talent muss eben nicht immer pompös präsentiert werden.

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