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TUSQ – Nothing Is Won – Videopremiere

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Tusq veröffentlichen demnächst ein neues Album und heute ein Video zur neuen Single „Nothing Is Won“. Dabei kommen sie gänzlich ohne Musiker-Klischees aus. Im Gegenteil, sie räumen auf damit. Und, wie funktioniert so etwas am Besten? Klar, indem man die Leute mit der Realität konfrontiert. Das machen die Hamburger/Berliner und folgerichtig dürfen wir ihnen bei der Arbeit zusehen und ein bisschen über die Schulter gucken, während sie ihren neuen Song einspielen. Die MusikBlog Videopremiere.

Und was soll man sagen: Im häuslich eingerichteten Studio der Band finden wir an Stelle von Sex und Drogen (in welcher Form genau wir beides erwartet hätten, wissen wir selbst nicht), Leuchtmittel verschiedenster Art (diverse Steh-, Lese- und Nachttischlampen und einen Kerzenständer), Akustik-Dämmer und Che Guevara an der Wand.

Ach ja, sonst sind da noch vier Männer in Alltagskleidung, die ihrer Arbeit nachgehen, dem Rock’n’Roll nämlich, genauer 90er-gefärbtem Indie-Pop. Man kann hören, dass sie vom Fach sind, wenn sie „Nothing Is Won“, eine mitreißende Hymne an die Bodenständigkeit performen.

Perfekt vom Video umgesetzt, scheint diese sagen zu wollen: Hey, alles dreht sich ein bisschen zu schnell, lass uns lieber nochmal nachdenken, was wirklich wichtig ist. „Even all the money in cash will not prevent the crash“.

Mehr von dieser Art Gesellschaftskritik gibt’s dann auf „The Great Acceleration“, dem dritten Album der Band, das am 2. November als erstes Release auf dem Label von Oktober Promotion erscheinen wird. Wie der Titel vermuten lässt, bekämpfen die Jungs auch dort den rapide um sich greifenden Allheil-Imperativ des Höher, Schneller, Weiters.

Die Platte entstand mitten in ihrer Lebensrealität und mit Gordon Raphael als Produzenten (The Strokes), der für einen besonderen Sound steht und dessen Stärke es laut Tusq ist, „stets das Beste aus einer Band herauszuholen, anstatt ihr einen typischen Produzenten-Sound zu diktieren.“

Mit ziemlicher Sicherheit lässt sich voraussagen, die Mittel von Tusq werden dieselben sein: solider Indie-Sound ohne großen Zirkus.

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