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FEELS – Live im Goldenen Salon, Hamburg

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FEELS, Support gesucht“. So die Ankündigung auf der Hafenklang Webseite bis zum Schluss. Hat sich keiner gefunden, tut dem Abend aber keinen Abbruch. Der Goldene Salon halb gefüllt, ein familiärer Abend.

Die Wohnzimmer-Atmosphäre wackelt schlagartig, als die drei Damen samt Drummer unprätentiös loslegen. „Running‘s Fun“ von der ersten Platte. Der erste Takt setzt den Ton, oder besser den Wumms. Man ahnt es schon, heute Abend gibt es keine Gefangenen. „Cars“ führt ohne Pause in die neue Scheibe „Post Earth“. Weiter geht es mit „W.F.L.“.

Die beiden musikalischen Köpfe Laena Geronimo und Shannon Lay rechts und links der Bühne. Jeweils mit Gitarre und Micro an den Seiten der Bühne. Gedämpfter Gesang, betont gezogene Langsamkeit. Die Gitarren gedämpft, in Sync, dumpf geschrubbt, gleichberechtigt.

Mit dem Gesang wechseln sich beide ab. In der Mitte dazwischen wiegt sich Amy Allen am Bass gemütlich verträumt zum Takt. Mit ihrem Outfit sieht man sie als Jung-Anwältin im Meetingraum oder auf der Mönckebergstraße beim Shoppen. Sicher nicht auf der Bühne eines alternativen Clubs als integraler Teil subtil ansteigenden Drucks.

Mit dem älteren „Unicorn“ ist nichts mehr verhalten. Krachiger, schneller 90er Punk. Mitten ins Gesicht, voll in die Füße. Leana gibt alles an der Gitarre. Hat etwas vom Auftreten einer Anna Calvi.

Amy jetzt nicht mehr verträumt, voll wach. Schreit abwechselnd mit ihren Band-Kolleginnen ins Micro. Nur Shannon bleibt ungerührt wie der Fels in der Brandung.

Der schleppende Low-Fi Anfang von „Tollbooth“ ist eine letzte Chance zum Durchatmen mit Druck. Danach Steigerung zum Endspurt. Schreien, Singen, Kleinmädchenstimme. Vollgas, Partystimmung, Schalldruck, Noise.

Und ein abruptes Ende. Keine Zugabe. Danach alle vier in bester Laune am Merch-Stand. Trotz nur halb gefülltem Raum haben sie den Sprit für die Fahrt zum nächsten Gig reingeholt. Und hatten viel Spaß dabei.

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