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Lucy Rose – No Words Left

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In Berlin wurde am 8. März erstmals der Weltfrauentag als gesetzlicher Feiertag zelebriert – ein erster Schritt in die richtige Richtung.

In der Musik bei den Singer/Songwriter*innen ist es gefühlt bereits fast ausgeglichen, wie auch großartige Künstlerinnen wie Lucy Rose beweisen.

Mit 29 Jahren bringt die Britin bereits ihr viertes Album auf den Markt und durfte in ihrer Karriere bereits die Bühne mit Größen wie Elton John teilen. Die Major-Labels hat sie mittlerweile hinter sich gelassen, um sich mehr künstlerische Freiheit zu gönnen.

Die hörte man schon dem Vorgänger „Something’s Changing“ an und „No Words Left“ steht dem diesbezüglich in Nichts nach. Denn es sind vor allem die unverhofften Zwischentöne, welche die 11 Songs wie einen Fluss vorbei fließen lassen und sich dabei heimlich im Gehörgang festsetzen.

Da wäre zum Beispiel das unauffällige „Solo (w)“, das sich als simple Klavier-Ballade tarnt. Im ersten Refrain gesellen sich dann wenig überraschend leichtes Schlagwerk und unaufdringliche Streicher dazu. So weit – so singer/songwriter-typisch.

Und dann, nach und nach, mischt sich dieses Saxophon unter. Erst im Hintergrund, dann wie im Duett mit Roses Stimme. Fast ein bisschen wie Bruce Springsteen mit Weichspüler.

„No Words Left Pt 1“ ist auch so ein Moment. Gerade mal eineinhalb Minuten lang säuselt und lamentiert Rose mit langgezogenen „Uhs“ und „Ahs“ gespenstisch vor sich hin, so dass man zwischen purer Hingerissenheit und der Frage schwankt, ob sich im Studio gerade ein Geist in den Aufnahme-Raum und vor’s Mikro geschlichen hat.

In „The Confines Of This World” verkörpert die abgehackte E-Gitarre im Kontrast zu der sanften Melodieführung perfekt die Unsicherheit und Beklemmung, die der derzeitige Zustand unserer Gesellschaft und unseres Planeten auslösen.

„Song After Song“ überzeugt zum Abschluss als leichte Singer/Songwriter-Nummer mit Akustik-Gitarre und süßem Refrain.

Es sind die perfekten Arrangements, die „No Words Left“ vom Gros der 0815-Popmusik absetzten. Die Streicher sind nie zu viel, die Harmonien selten zu durchschaubar und die Lyrics zwar nicht unbedingt kryptisch, aber so ehrlich und roh, dass sie über die typischen Klischees hinaus berühren.

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