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Futurebae – BLA (Berlin Love Affair)

Aus dem hohen Norden über Erfurt nach Berlin: Futurebae hat ihre musikalische Heimat in der pulsierenden Hauptstadt gefunden. Umgeben von der Aura einer Metropole, in der alles erlaubt zu sein scheint, nimmt sich Futurebae auf ihrem Debütalbum “BLA (Berlin Love Affair)” all den ausschweifenden Facetten der Liebe an.

Soundtechnisch präsentiert sich die Wahl-Berlinerin dabei mindestens genauso offen und breitgefächert wie die Stadt in der sie lebt. Eingehüllt in eine Mixtur aus Elektro-Pop und clubbigem Dancefloor fühlt sich die Hauptprotagonistin als “Slay Queen” zurückversetzt in die “klunkernden” Achtziger.

Auf der Suche nach dem “Monster Unterm Bett” bedient sich Futurebae klimpernder Keyboardspielereien und Sci-Fi-Effekten aus der Retro-Schatulle. “LmaA” verspricht viel, hält aber noch mehr. Hier hüpfen alle auf die Tanzfläche, die schon vor 40 Jahren zu den Klängen von IDEAL, Hubert Kah und Co. gefeiert haben.

Futurebae bringt wahlweise poppigen Singsang oder luftigen Sprechgesang an den Start. Die Liebe und all ihre wirren Verzweigungen spielen die Hauptrolle, wenn sich Futurebae an ihr Publikum wendet.

Das sollte nicht nur gut zuhören können, sondern auch gut zu Fuß sein. Einzig das auf einem zarten Klavierthema schwebende “Süchtig” tritt kurz auf die Bremse. Der Rest hingegen treibt die Hörer*innen auf der Überholspur in Richtung Dancefloor. So soll es sein.

Das sorgt nicht nur in Berlin für stehende Ovationen. Das könnte die ganze Republik im Sturm erobern. Dance, Baby, Dance!

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