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All Tvvins – Just To Exist

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Vom Math-Rock zum Synth-Pop ist es nicht gerade ein kleiner Schritt. Für All Tvvins war es zumindest zahlentechnisch der richtige.

Während die Klickzahlen ihrer vorherigen Projekte Adebisi Shank und The Cast Of Cheers durchschnittlich bei ein paar hunderttausend liegen, haben sie als All Tvvins mir ihrem Song „Darkest Ocean“ beim hiesigen Streaming-Riesen schon die Fünf-Millionen-Marke geknackt.

Nach ihrem erfolgreichen Debüt „IIVV“, das es in den irischen Charts bis auf Platz 2 schaffte, lassen sie sich für den Nachfolger fast drei Jahre Zeit.

Man kennt die Problematik – dieses verflixte, zweite Album. Unterstützung haben sie bei diesem Vorhaben von James Vincent McMorrow erhalten, der „Just To Exist“ nicht nur produziert, sondern auch mitgeschrieben hat.

Man hört der Platte diesen frischen Wind an, aber gleichzeitig bewahrt sich das Duo seine Kernkompetenz. Die besteht ohne Frage darin, Pop-Musik zu machen, die eingängig genug ist, um es problemlos ins Radio zu schaffen, dabei aber soweit um die Ecke gedacht ist, dass sie nicht langweilt.

Genau das schaffen All Tvvins auch auf „Just To Exist“. Nach dem düsteren Opener „Hell Of A Party“, der mit stampfenden Beats und eingängigem Riff die Fühler sachte Richtung Funk ausstreckt, sie aber auf halben Weg doch wieder einzieht, folgt mit „Build A Bridge“ der klassische Gute-Laune-Sommerhit.

Mit geloopten Vocals und unwiderstehlichem Groove tanzen All Tvvins barfuss Richtung Sonnenuntergang und nehmen spätestens nach dem zweiten Refrain alle mit, die in ihrem Herzen auch nur ein bisschen Platz für Pop haben.

Und gerade, als man sich so an den anfangs nervigen Vocal-Loop gewöhnt hatte, verschwindet er plötzlich und macht Platz für harmonierende Background-Gesänge und ein flirrendes Solo. Genau so funktioniert Pop-Musik mit Ecken und Kanten.

Für den Kater am nächsten Tag gibt es dann „I Heard You“, zu dem man sich auf Synthie-Flächen an einen besseren Ort tragen lassen. Gratis dazu gibt es eine gehörige Portion Hall und ein paar Auto-Tune-Geister im Hintergrund mit denen Conor Adams‘ Stimme plötzlich erstaunliche Ähnlichkeit zu Bon Iver hat.

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