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King Gizzard And The Lizard Wizard – Fishing For Fishies

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Einer Band, die unter dem maximal zungenbrecherischen Namen King Gizzard & The Lizard Wizard auftritt und ihr Album dann auch noch „Fishing For Fishies“ nennt, ist man geneigt, Einiges zu unterstellen.

Der Vorwurf allerdings, es müsse sich bei den Musikern um niemals-schlafende Workaholiker handeln, lässt sich nur ganz schwer daraus ableiten. Und trotzdem scheint genau das die einzig plausible Erklärung dafür zu sein, was sich auf dem diskographischen Lebenslauf der Gruppe an Arbeitsnachweisen auflistet.

Eine kurze Zusammenfassung: King Gizzard & The Lizard Wizard existieren seit 2010 und veröffentlichen mit „Fishing For Fishies“ ihr 14. Studioalbum. Allein 2017 erschienen fünf (!) dieser Alben.

Gemessen an diesen Zahlen nimmt sich das veröffentlichungsfreie Jahr 2018 aus wie eine Pause, von der Fans aufgrund ihrer Länge gedacht haben dürften, sie sei das Ende der Band. In diesem Sinne:

Schön, dass wir jetzt doch nochmal neue King Gizzard & The Lizard Wizard-Musik hören dürfen! Bereits ein Blick auf die Tracklist lässt vermuten:

Nachdem sich die Australier auf den vorausgehenden Werken unter anderem in Heavy Metal- oder Jazz-Gefilde gewagt hatten, versuchen sie sich dieses Mal am Boogie. Jedenfalls tragen die Songs so schöne Namen wie „Boogieman Sam“, „Plastic Boogie“ oder auch „Cyboogie“.

Tatsächlich scheint ein Großteil der Platte dann so etwas wie die kurios-unterhaltsame Trash-Variante einer Boogie-Blues-Platte der Byrds zu sein, oder so etwas Ähnliches zumindest. Klingt seltsam? Das ist es, aber eben auch verdammt gut.

Man könnte auch sagen: Es ist genau das, was man sich nach den ersten 13 King Gizzard & The Lizard Wizard-Alben auch vom 14. erwartet hat, nur dass man eben nicht wissen konnte, wie’s klingt.

Auf jeden Fall gibt’s auch dieses Mal Lo-Fi-Sound, charmant-schlampig eingespielt, unverkrampft und hochansteckend. In all diesen Punkten herausragend:

Titeltrack, Opener und Lead-Single „Fishing For Fishies“ (ganz nebenbei die wahrscheinlich schönste Anti-Angel-Hymne, die jemals geschrieben wurde).

Ein Album das Spaß macht, 2020 gerne wieder fünf davon!

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