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Barrie – Happy To Be Here

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„Happy To Be Here“. Einen passenderen Titel hätten Barrie für ihr Debütalbum nicht wählen können. Denn der Dream-Pop des New Yorker Quintetts umwickelt einen dermaßen charmant, dass man sich mit dieser Platte sofort wohlfühlt – ganz egal, wo man gerade ist.

Obwohl konsequent als Band-Projekt betitelt, spielt die Hauptrolle ohne Frage Frontfrau Barrie Lindsay, wie nicht nur der Bandname bereits verrät. Ihre schmeichelnde Stimme ist der rote Faden, der die zehn Songs auf „Happy To Be Here“ zusammenhält.

Es klingt abgedroschen, aber warum krampfhaft neu erfinden, wenn Altbekanntes den Nagel auf den Kopf trifft: „Happy To Be Here“ ist der perfekte Soundtrack für heiße Tage am See, laue Sommernächte, Roadtrips und genau die Leichtigkeit, die im Sommer alles ein bisschen einfacher erscheinen lässt.

Der Opener „Darjeeling“ sorgt, ganz seinem Namen nach, für die morgendliche Dosis Koffein und versprüht mit fröhlichen Handclaps, flirrenden Gitarren und einer Prise Funk gute Laune.

Wenn man es aber vor dem zweiten Tee doch noch nicht aus dem Bett schafft, dann kann man sich zu dem leicht verstimmten Klavier-Riff von „Dark Tropical“ nochmal kurz umdrehen, eine Runde dösen und sich von der süßen Stimme Lindsay Barries einlullen lassen. Wer könnte da widerstehen?

„Habits“ ist der erste Song, der einen nicht zwingend auf die verträumte Blumenwiese katapultiert – zumindest bis zum Refrain sorgen tickernde Beats, ein zackiges, nicht ganz melodiöses Gitarren-Riff und Lindsays Vocals, die mit eingeschränktem Stimmumfang ausnahmsweise an Sprechgesang erinnern, für ein bisschen Überraschung.

Aber so richtig langweilig wird es auf „Happy To Be Here“ sowieso nicht. Denn obwohl das Grundrezept immer das gleiche aus blubbernden Synthies, unaufgeregter Percussion, hier ein bisschen Gitarre, da eine Portion Klavier und diesem flirrenden Gesang ist, hat jeder Song seine kleine Besonderheit, die ins Ohr geht.

Mal sind das Herzklopf-Beats wie in „Saturated“, mal die extra Schicht Nostalgie in „Dark Tropical“. Da unterschreibt man die Worte des letzten Songs „Hutch“ doch gerne: „Love, I can keep loving some more.“.

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