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Crooked Colours – Langata

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Am anderen Ende der Welt wird auch Musik gemacht. Crooked Colours aus Australien treten jetzt mit ihrem zweiten Album „Langata“ auf den Plan und machen da weiter, wo sie vor zwei Jahren aufgehört haben.

Irgendwo düster und irgendwo sandig klingt auch das neue Album „Langata“ der Gruppe, die im letzten Jahr unter anderem als Support von EDEN den Weg nach Deutschland gefunden hat. Mit EDEN hat das, was man zu hören bekommt, allerdings immer noch wenig zu tun.

Statt nihilistischer Jugendlichenpoesie bewegt sich der Sound von Crooked Colours zwischen der australischen Indie-Welle, die um Tash Sultana und Matt Corby mittlerweile den Weg in den Mainstream geschafft hat, und Club-Beats mit wenig Reibungspotenzial.

Letzterer der beiden Künstler*innen erinnert sogar stimmlich sehr an die Stimme von Philip Slabber, der zwischen Hauch und Kopfstimme seine Komfortzone gefunden hat.

Ein Track, der so beispielhaft für den kontemporären Sound von Crooked Colours dienen kann, ist „Hold On“. Tonleiterbesteigende Synths und tanzbare Drums prädestinieren den Song für den Club, während der zerbrechliche Refrain nicht nur wegen der stimmlichen Ähnlichkeit an Corbys und Kygos gemeinsamen Song „Serious“ erinnert.

Einen Vergleich mit Kygo anzustellen, wäre trotzdem ungerecht. Wo der norwegische DJ seinen Tropical House mittlerweile so unerträglich vorhersehbar und allgegenwärtig hat werden lassen, lassen sich Crooked Colours zu keiner Sekunde auf so einen definitiven Genrebegriff reduzieren.

Von minimalistischen Tracks „Mirror Ball“ bis zu progressiven und analogen Proberaum-Vibes in „Lose Someone“ werden alle Möglichkeiten abgetastet.

„Langata“ ist ein Zweitwerk, das Entwicklung dokumentiert. Wo die drei Australier im letzten Jahr noch auf der Suche nach dem schienen, was sie im Endeffekt ausmachen sollte, stehen Crooked Colours jetzt für einen Sound, der zwischen Singer-Songwriter-Eigenbrötlerei und elektronisch-akustischer Koproduktion sein Alleinstellungsmerkmal gefunden hat.

Auch, wenn einige der Lieder immer noch sehr schematisch klingen und die große Überraschung ausbleibt, sollte „Langata“ doch jedenfalls ein Argument dafür sehen, die Australier auch als Headliner perfomen zu sehen – dann auf der eigenen Tour.

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