Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

15 + 16 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Young Chinese Dogs – As Long As I Can Sing

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Folk ist nicht gleich Folk: Mit „The Quiet And The Storm“ präsentieren Young Chinese Dogs ihre Version des Genres zum dritten Mal auf Albumlänge.

Die Band aus München wurde 2011 von Birte Hanusrichter, Oliver Anders Hendriksson und Nick Reitmeier gegründet. Acht Jahre, ein paar Umbesetzungen und einige – zumindest akustische – Auftritte im Fernsehen später, sind sie immer noch da und setzen auf viele Saitenklänge sowie Hanusrichters sanften Gesang.

Der Pop-Aspekt ist auf „The Quiet And The Storm“ deutlich hörbar. Es ist weniger elfenhaft-zarter Folk, sondern sind radiotaugliche Songs, die mal mitreißen und mal auch zu bemüht klingen.

Beispielsweise nutzt „A Quiet One“ starke Gegensätze in der Lautstärke und ebbt ab, um im nächsten Moment wieder Vollgas zu geben. Eine nette Idee, die hier aber nicht originell oder energetisch genug umgesetzt wird.

Auch das darauffolgende „This Is All“ erfindet das Rad nicht neu: einfache Akkorde, Brüche, die Spannung erzeugen sollen und das sich ständig wiederholende „Ooh-Oh“ bilden den Rahmen.

Dabei geht es mit dem Opener und der Vorabsingle „Hey There“ so gut los: der schunkelige Banjoeinsatz und ein bedeutungsschwangerer Chor runden die mitreißend-euphorische Melodie ab.

„I Will“ nimmt dieses Gefühl noch mit, wenn auch etwas zarter und mit dünnerer Instrumentierung, dafür aber im Gesangsduett zwischen Hanusrichter und Hendriksson.

„As Long As I Can Sing“ drängt sich noch stärker als Versuch einer Ballade auf, verliert sich aber spätestens dann, als sich das dramatische „Can Anyone Hear Me?“ in Dauerschleife dreht.

Es ist ein durchwachsenes Hin und Her auf „The Quiet And The Storm“. Einerseits machen Young Chinese Dogs nichts falsch, andererseits machen sie auch nichts besonders einzigartig.

Wo sicherlich musikalische Kompetenz herrscht, fehlt es an Originalität und Charakter oder auch an einem Wagnis. Aber diesen Anspruch hat Folk vielleicht auch gar nicht.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.