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Koalitionsverhandlungen bei Käsefondue und Gin – Young Chinese Dogs im Interview

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Im Oktober diesen Jahres ist ihr Debütalbum „Farewell To Fate“ erschienen und erst seit kurzem sind sie von ihrer Deutschlandtour zurück in der Münchner Heimat – die Band Young Chinese Dogs alias Birte, Nick und Oliver. Trotz der vielen Termine, hat sich der Sänger und Gitarrist Nick die Zeit für ein Interview mit MusikBlog genommen und uns unter anderem verraten, wie die Zusammenarbeit in der Band klappt und woher seine Liebe für kleine chinesische Hunde kommt.

MusikBlog: Ihr seid ja quasi gerade erst von eurer Deutschlandtour zurückgekommen. Wie war’s denn?

Nick: Es war wunderschön. Zwar sehr anstrengend, etwas wenig Schlaf, aber definitiv eine der coolsten Sachen, die ich je in meinem Leben gemacht habe.

MusikBlog: Gibt’s Städte, in denen du besonders gerne spielst?

Nick: Oh, das ist schwierig. Wir haben dieses Jahr, glaube ich, alleine drei Mal in Köln gespielt. Ja, also Köln wird so allmählich unser Pflaster. Und auch in Düsseldorf waren wir heuer zwei Mal. Was auch ganz toll war, dieses Jahr waren wir für drei Konzerte auch im Osten. Ich war vorher noch nie im Osten von Deutschland, also nur so mit dem Zug mal durchgefahren, und ich bin sehr beeindruckt. Weil gerade so Städte wie Leipzig und Dresden haben für mich die positiven Seiten von Berlin, aber all diese anstrengenden, überdrehten und hippsterigen Sachen nicht.

MusikBlog: Euer erstes Album ist ja im Oktober diesen Jahres erschienen. Wie lange hat es gebraucht, bis es fertig war?

Nick: Puh, das ist jetzt schwierig zu sagen. Kommt darauf an, ob du nur den Aufnahmeprozess rechnest oder auch seitdem es die Songs gibt. Es ist auch sogar ein Song mit drauf, den habe ich, glaube ich 2009 oder 2010 geschrieben. Also für dieses Album gab’s einen echt langen Entstehungsprozess.

MusikBlog: Und wie sind die Songs und die Texte dazu entstanden?

Nick: Sehr unterschiedlich eigentlich. Also es ist so, dass wir schon lange live spielen und natürlich dafür immer neue Songs gebraucht haben und die sind dann eher so auf dem Weg entstanden. Und dann haben wir uns aber auch für eine gute Woche in Italien in einer Berghütte eingeschlossen und da aus rohen Ideen, die noch irgendwo rumlagen, Diamanten geschliffen und wirklich nächtelang durchgespielt.

MusikBlog: Und habt ihr da auch wirklich alle zusammengearbeitet. Oder gibt es jemanden, der mehr Ideen hat oder das eher in die Hand nimmt?

Nick: Ich würde nicht sagen, dass irgendjemand mehr Ideen hat als der andere – ganz im Gegenteil. Es ist so, dass wir uns mit unseren Ideen eigentlich relativ gut ergänzen. Also das, was mir als Talent fehlt, haben die anderen als sehr großes Talent. Und deshalb glaube ich, funktioniert das bei uns auch so einfach und so schnell eigentlich auch.

MusikBlog: Wie habt ihr euch denn eigentlich als Band zusammengefunden?

Nick: Wir haben uns zwei Mal über so online Anzeigen „Musiker gesucht“ gefunden. Ich hab das erste Mal eine geschaltet, da hat sich dann der Oliver gemeldet und dann haben wir zusammen noch mal eine geschaltet, da hat sich dann die Birte gemeldet.

MusikBlog:Und wer ist denn auf den Namen Young Chinese Dogs gekommen? Gibt’s da irgendwie ne Geschichte dazu?

Nick: Ja, da gibt’s tatsächlich eine Geschichte. Ich hatte irgendwann einmal eine sehr junge, attraktive Nachbarin und die hat immer im Hof mit ihrem kleinen chinesischen Hund gespielt. Und ich hab mir immer gewünscht, der Hund zu sein. Das hat leider nicht so funktioniert, mit dem Hund sein und mit der Nachbarin erst recht nicht. Dann ist mir nichts anderes übrig geblieben, als diese Wunschvorstellung im Bandnamen irgendwie unterzubringen.

MusikBlog: Weiß die Nachbarin von ihrem Glück?

Nick: Ähm, ich weiß nicht…ich glaube nicht. Die ist dann auch sehr schnell weggezogen. Ich hab auch nie herausbekommen, wie sie heißt. Ich hab mich noch nicht einmal getraut Hallo zu sagen, ich hab immer nur geguckt.

MusikBlog: Euer erstes Album ist ja jetzt draußen, ihr habt die Tour erfolgreich hinter euch gebracht, was sind denn jetzt eure Ziele für 2014?

Nick: Für 2014 haben wir definitiv Ziele, wir sind auch gerade in so einer Art Koalitionsverhandlungen. Wir werden uns nächstes Wochenende zu Käsefondue und einer Flasche Gin treffen und werden dann auch so wie bei der Regierungsbildung so Ziele formulieren. Sicher ist schon, dass wir wieder mehrere Touren machen wollen, dass wir dieses Jahr auch viele Sommerfestivals unterbringen wollen, wir werden im Januar sogar schon wieder an neuen Songs arbeiten, weil sich da so viele angestaut haben und dann vielleicht auch wieder ein Album rausbringen, aber das ist noch ungewiss. Also der Zeitplan steht noch nicht, aber wir haben uns wieder viel vorgenommen für nächstes Jahr.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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