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Black Midi – Schlagenheim

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Der neueste Newcomer-Stern von der Insel? Hier, bitteschön: vier junge Burschen aus London namens Black Midi. Was an denen so besonders ist?

Nun, wer sie im vergangenen Jahr auf dem Reeperbahn-Festival gesehen hat, der wird wohl sagen: So ziemlich alles! Und für wahr, Black Midi sind tatsächlich eine Wucht, live erst recht – aber auch auf Platte.

Unter der Regie von Star-Produzent Dan Carey (Bloc Party, Tame Impala, Franz Ferdinand) zünden die verantwortlichen Black-Midi-Herren Morgan Simpson (Drums), Matt Kelvin (Gitarre/Gesang), Cameron Picton (Bass/Gesang), und Geordie Greep (Gitarre/Gesang) auf ihrem Debütalbum „Schlangenheim“ ein regelrechtes Crossover-Feuerwerk.

Post-Punk, Post-Hardcore, Math-Rock und zwischendurch immer wieder akzentuierte Einschübe aus dem Alternative-Rock-Bereich: Black Midi hauen alles rein und sind in puncto Genre-Einsortierung auch nach dem dritten Durchlauf einfach nicht zu fassen.

Bereits der Opener „953“ fällt mit der Tür ins Haus. Eine Minute lang regiert das vermeintlich blanke Chaos, ehe ein zartes Gitarrenthema Platz schafft für eine halbminütige Spoken-Word-Session. Kurz darauf scheppert es wieder aus allen Rohren.

Das anschließende „Speedway“ geht einen komplett anderen Weg. Auf nur einem Akkord rumreitend, kreiert die Band ein cleanes Sound-Wimmelbuch für anspruchsvolle Ohren.

Drei Minuten später übernehmen verkopfte Schlagzeug-Rhythmen und scharfe Basslines das Kommando („Reggae“).

Es geht auf und ab, hoch und runter und von links nach rechts. Auch der Rest des Albums flutscht einem immer wieder aus der Hand wie ein nasses Stück Seife. Und trotzdem bleibt man am Ball. Man will einfach nichts verpassen.

Spätestens, wenn die Band am Ende nochmal alles in einen Topf wirft („Ducter“) und im Schatten von Bands wie Primus, System Of A Down und Mr. Bungle im Dreieck springt, sinkt auch der letzte Post-Math-Rock-Punk-Core-Anhänger auf die Knie.

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