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Sacred Paws – Run Around The Sun

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Ein rasantes Indie-Pop-Duo erhebt sich aus den Trümmern seiner Vorgängerband Golden Grrrls und bekommt als Sacred Paws wieder richtig Oberwasser.

Nach dem Achtungserfolg mit dem Debüt „Strike A Match“ aus 2017 hat Sängerin, Bassistin und Gitarristin Rachel Aggs zusammen mit Elidh Rodgers (zuständig für Zweitstimme, Schlagzeug und alles andere) noch immer genügend schwungvollen Optimismus in petto, um auf ein paar spitzige Ecken zu verzichten.

Wo sich „Run Around The Sound“ die sommerliche Wachspolitur leistet, frischen Bläser („Almost It“, „Life’s Too Short“) den Sound wieder auf.

Wo Afro-Punk-Einflüsse („Shame On Me“, „Write This Down“) die Songs unterwandern, halten zackige, stylish einfache, aber nie plumpe Single-Note-Riffs der Gitarren die Spur.

Und wo der Feminismus die größten Wellen schlägt, ist die Riot-Grrrl-Prägung der Schotten am Greifbarsten. („Brush Your Hair“, „Is This Real“).

Wie es dann klingt, wenn aus jeder Pore der insgesamt zehn Songs die pure Lebensfreude überschäumt, weil gedoppelt und vervielfachte Gitarren unablässig den Quirl in Dur bedienen, zeigt sich mit am schönsten in „What’s So Wrong“.

Ein Song, bei dem man sofort wieder vergisst, dass Rachel Aggs per se nicht die Grinse-Backe ist, für die sie ihre Songs veräußern. Selbst ist die Frau: „I don’t know what’s so wrong with being on my own/ Let this girl feel the days fly by/ Why should I spent my time here with anyone else?“

Diese Einstellung kennt man von Paul Simons Meisterwerk „Graceland“, dem darauf nichts zu heiter, nichts zu bunt und kaum etwas international genug sein konnte, obwohl er inhaltlich keinesfalls nur gut lachen hatte.

Entsprechend könnte nicht nur „How Far“ ein frivoler Simon-Song sein, den Erlend Oye dann als Cover zum Single-Hit steigert.

„Run Around The Sun“ ist in seiner Gesamtheit extrem lässiger, meistens wieselflinker Indiepop: handfest komponiert, trocken gespielt, und jederzeit global angepriesen.

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