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The Raconteurs – Help Us Stranger

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Solo, als Produzent oder mit „Seven Nation Army“ im Repertoire jeder Stadtfest-Kapelle: Jack White ist aus der Musik nicht mehr wegzudenken.

Dato schickt der Giorgio Moroder des Rock mit The Raconteurs eine neue 70er Glam-Blues-Garagen-Rock-Drone los, die kein Auge trocken und keinen Wunsch nach Alternativen zum Zeitgeist-Einheitsbrei offen lässt.

„Help Us Stranger“ ist der dritte Wurf der Band, die ihm neben The Strange Weather das Musikerleben vergesellschaftet.

Mit Brendan Benson an der zweiten Gitarre, Jack Lawrence am Bass und Patrick Keeler in der Schießbude, der auch vor einer Kuhglocke als Tonträger nicht zurückschreckt, ließ der Saitenvirtouose mit seinen Kollegen via „Broken Boy Soldier“ 2005 erstmals die Sau raus, drei Jahre später folgte das nicht minder spektakuläre „Consolers Of The Lonely“.

Natürlich gibt es auch auf dieser Ausgabe wieder jede Menge Reminiszenzen an die Zeit der Plateauschuhe, werden ausgiebig Power-Riff und Soli-Exzess gefrönt, klingen Songs wahlweise nach Led Zeppelin oder T. Rex in einer Garage in Detroit.

Jedweden Vintage-Geist ignorierend, nehmen „Bored And Razed“ und ihre 11 Song-Kumpels Fahrt auf. Das tragende Riff von „Sunday Driver“ gehört zu Whites Corporate-Design, „Live A Lie“ kommt mit kräftiger Punk-Attitüde um die Ecke.

„Help Us Stranger“ kann aber viel mehr als nur auf die Zwölf:

Punktet „Thoughts and Prayers“ mit spät explodierenden Downtempo-Blues, ist das morbide „Shine The Light On Me“ Piano-geführte Ballade, wird Donovans „Hey Gyp (Dig The Slowness)“ knackig aufpoliert und lodert in „Somedays (I Don’t Feel Like Trying)“ ein glühendes Country-Herz.

Die Songs, die White und Benson, der seine diesbezüglichen Qualitäten längst umfassend unter Beweis gestellt hat, für die Platte schrieben, leben vom Bilateralen, ergänzt sich der Doppelgesang der Männer an den Mikrofonen, folgt dem Stakkato von White meist ein hook-lastiger Refrain von seinem Gesangspartner.

Je mehr sich das Alphatier White als Teamplayer entpuppt, desto dynamischer ergänzt sich das Ensemble, generiert die so entstehende Einheit jene Power, die „Help Us Stranger“ zu einem fantastischen Rock-Moment macht.

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