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Ein Luxus, den ich zu schätzen weiß – Dope Lemon im Interview

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Gemeinsam mit seiner Schwester Julia reist Angus Stone um die Welt und predigt die Liebe, das Familienglück und die Magie, die entsteht, wenn sich die Klänge zarter Akustikgitarren über den lodernden Flammen eines Lagerfeuers ausbreiten. Angus Stone kann aber auch anders. Der bärtige Down Under-Beau mit dem tiefen Organ kann auch den coolen Dude raushängen lassen. Dann hält er die Fahne seines Nebenprojektes Dope Lemon hoch, grinst mit der Kippe im Mundwinkel in alle verfügbaren Kameras und schwingt die Hüften zu elektronisch verfeinerten Folk-Rock-Sounds. Neuerdings musiziert Angus Stone sogar in einem Ganzkörper-Katzenkostüm. Warum er das macht, wie und wo sein Album „Smooth Big Cat“ entstand und wie es mit der Zusammenarbeit mit seiner Schwester Julia weitergeht, erzählt uns Angus Stone im Interview.

MusikBlog: Angus, im Video zur neuen Dope Lemon-Single „Hey You“ präsentierst du dich als samtpfotiger Bandleader einer tiefenentspannten Plüschkostüm-Combo. Was ist da los?

Angus Stone: (lacht) Ja, der Videodreh hat echt Spaß gemacht. Die Idee zu dem Ganzen kam mir kurz nach dem der Song im Kasten war. Ich hab mir dann online einfach ein paar Kostüme bestellt, und wir haben die Dinger dann während des Drehs ausprobiert. Das passte einfach super. Da waren all diese Charaktere, die – von ihren Jobs genervt – einfach nur mal ne gute Zeit in einer Bar haben wollen. Darum ging es mir. Dieses Gefühl des Loslassens wollte ich transportieren. Und da passten die Kostüme einfach super ins Bild.

MusikBlog: Jetzt hast du daheim auf deiner Ranch den Keller vollgestopft mit XXL-Tierkostümen?

Angus Stone: So ungefähr. Keine Ahnung, ich hatte damals, glaube ich, auch ein paar Drinks zu viel. (lacht) Dann schoss mir die Idee mit den Kostümen in den Kopf. Und ruckzuck sitzt man dann am Computer und bestellt die verrücktesten Sachen. Aber egal, ich bin froh, dass ich die Dinger gekauft habe. Das Video ist wirklich großartig geworden.

MusikBlog: Es gibt das Gerücht, dass du die Kostüme auch auf Tour mitnehmen willst. Ist da was dran?

Angus Stone: Ich weiß nicht, ob wir sie die komplette Tour mitschleifen werden. Aber wir werden sie definitiv mal live testen. Wir haben in Australien ein cooles Festival namens „Splendour in the Grass“. Dort werden wir die Kostüme mal ausprobieren. Mal schauen, wie es sich anfühlt, und wie die Leute reagieren. Danach sehen wir dann weiter.

MusikBlog: Seit deinem Dope-Lemon-Debüt „Honey Bones“ sind mittlerweile drei Jahre vergangen. Wann genau juckte es dir wieder in den Fingern?

Angus Stone: Das war eher ein Prozess. Da gab es keinen bestimmten Moment. Ich war die letzten Jahre viel mit meiner Schwester Julia unterwegs. Nach unserer letzten Tour hatte ich dann zwei Möglichkeiten: entweder ich ziehe mich erstmal zurück, ruhe mich aus und lebe in den Tag hinein, oder aber, ich nehme die Energie von der Tour mit und kreiere daraus etwas Neues. Ich habe mich dann für Letzteres entschieden.

MusikBlog: Für dein Debütalbum hattest du eine komplette Band mit im Studio. Wie lief es diesmal ab?

Angus Stone: Diesmal habe ich das Album nahezu komplett im Alleingang eingespielt, aufgenommen und produziert. Das hat sich irgendwie so ergeben. Für mich war das eine tolle Erfahrung. Und ich bin mit dem Ergebnis auch richtig zufrieden.

MusikBlog: Das Album wurde abermals bei dir daheim auf deiner Ranch eingespielt und aufgenommen?

Angus Stone: Ja, da habe ich einfach optimale Bedingungen. Das Studio ist ein umgebautes, kleines Haus, das nahe einer Koppel liegt und umgeben ist von Dutzenden Gummibäumen. Dort gibt es viele Wildtiere, und das Ganze versprüht so einen leichten Urwald-Charme. Ich finde es einfach toll bei mir daheim. Dort genieße ich die Ruhe. Ich kann einfach kreativ sein, ohne dass ich von äußeren Einflüssen abgelenkt werde. Das ist ein Luxus, den ich wirklich zu schätzen weiß.

MusikBlog: Was hält eigentlich deine Schwester Julia von dem ganzen Dope Lemon-Zirkus? Ist sie ein Fan?

Angus Stone: Oh, Julia findet es großartig. Sie war ständig involviert, und sie wurde auch permanent von mir auf dem Laufenden gehalten. Das war mir wichtig. Und das war auch ihr wichtig. Das ist das Schöne an unserer Beziehung. Wir sind nicht nur Bruder und Schwester, irgendwie Blutsverwandte. Nein, wir sind viel mehr. Wir sind wie eine Einheit, auch wenn wir mal Dinge getrennt angehen.

MusikBlog: Manch ein Angus-und-Julia-Fan macht sich bereits Sorgen, dass sich bezüglich deiner musikalischen Projekte in Zukunft die Prioritäten verschieben könnten. Kannst du diese Leute beruhigen?

Angus Stone: Das wird, denke ich, nicht passieren. Dafür steckt in unserem Hauptprojekt einfach zu viel von uns beiden drin. Natürlich bin ich glücklich und froh darüber, dass die Leute das Dope-Lemon-Projekt so gut annehmen. Der Support in den letzten Jahren hat mich richtig berührt und bewegt. Und es bringt mich natürlich auch als Songwriter weiter, wenn ich mich zwischendurch auch mal mit anderen Sachen beschäftige. Aber das ändert nichts am Fundament. Wir arbeiten auch schon wieder an neuen Sachen.

MusikBlog: Ach, ist ein neues Studioalbum in Sicht?

Angus Stone: Momenten arbeiten wir an einem Soundtrack.

MusikBlog: Für welchen Film?

Angus Stone: Das bleibt noch ein Geheimnis. (lacht)

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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