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!!! (Chk Chk Chk) (Credit Kelsey Bennet)

!!! (Chk Chk Chk) – Wallop

Es ist tatsächlich bereits des achte Studioalbum der New Yorker Dance-Punk-Veteranen !!! (Chk Chk Chk). Zwei Dekaden überspannen ihre Alben und machen das derzeitige Sextett damit zu einer der wenigen Nullerjahre-Indie-Bands, die erfolgreich unsere jetzige Dekade überstanden haben.

Es gibt gar nichts sensationell Neues von „Wallop“ zu berichten. Dance-Music unterliegt seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten, und die lauten in erster Linie, der Funk und der Beat müssen steady poltern. Kaum eine Indie-Band hat sich das mehr auf die Fahnen geschrieben als !!! (Chk Chk Chk).

Die sinnvollen Erweiterungen der Zehnerdekade bestimmen auch „Wallop“: Seit vielen Alben singt auf !!! (Chk Chk Chk)-Alben nicht nur Bandleader Nic Offer, sondern auch zurzeit die femininen, stimmlichen Input gebende Meah Pace.

Darüber hinaus nehmen technoide Electro-Beats inzwischen ein Rhythmus-Fundament ein, welches in den Anfangszeiten der Band noch allein Bass und Schlagzeug vorbehalten war. Doch auch die ursprünglichen Momente funktionieren noch wie eh und je.

Funk-Gitarren-Riffs, die sich steigern und steigern, begleitet von Rhythmuslawinen, die sich zusammen in einem eruptiven Moment, der zum kollektiven Körpergezappel auffordert, entladen. Einen Song wie „$50 Million“ haben !!! (Chk Chk Chk) in vergleichbarer Form etliche.

Die lyrische Verarbeitung der derzeitigen US-amerikanischen Politikverhältnisse ist indes erwartbar, gemeinplatzig und nicht weiter der Rede wert. „Wallop“ ist insgesamt ein zu wenig Überraschendes, zu wenig Neues bietendes, solides Werksalbum und stabile Grundlage ihrer eigentlichen Hauptprofession:

Zeremonienmeister der Tanz-Ekstase auf der Bühne zu sein.

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