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5K HD – High Performer

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Dass man bei dem Bandnamen 5K HD eher an die Produktbeschreibung eines Flachbildfernsehers als an eine Musikgruppe denkt, ist gewollt so: So technisch, wie der Name der österreichischen Art-Pop-Gruppe klingt, so elektronisch klingt auch ihre Musik.

Vertrackte Kompositionen in futuristischem Gewand – das hat die Gruppe schon vor zwei Jahren mit ihrem Debütalbum „An To In A“ zu ihrem Markenzeichen gemacht. Der Nachfolger „High Performer“ kommt nun noch hochauflösender daher.

Dass diese Songs trotz aller Elektronik nicht kalt und steril wirken, ist auch der Sängerin Mira Lu Kovacs zuzuschreiben, die die Sound-Spielereien zusammenhält.

„I Am Emotional“ heißt einer der interessanten Songs: Ihre zum Chor vervielfachte Stimme wird hier mit Computertönen gepaart, die wie aus dem Soundtrack eines Retro-Videospiels klingen. Schließlich geht der Song in einem wahren Bombast-Feuerwerk auf.

Auf diesem Album machen Mensch und Maschine zusammen Musik, und das Ergebnis hat Seele. In „Effortlessy“ etwa klingen die Synth-Töne und der Gesang gleichermaßen melancholisch, schwermütig. Man könnte den Song fast als Ballade bezeichnen, ließe er sich nicht, wie alles hier, so schlecht in solche Schubladen einordnen.

„High Performer“ ist ein völlig unkonventionelles Album, ohne Songs mit Refrain und Melodie, aber mit kompliziert konstruierten Soundgebilden. Diese haben nicht den Anspruch, eingängig zu sein.

Nur ab und an greift die Band daneben, wenn diese Soundgebilde allzu anstrengend werden. Wie bei „In Out“, das man als Dubstep-Krawall ganz gut beschreiben könnte.

Kaum zu glauben, dass diese Band ihre Wurzeln dabei im Jazz hat. Die vier Jungs, die neben Kovacs für die Instrumentals zuständig sind, spielen sonst nämlich als Jazz-Quartett unter dem Namen Kompost 3. Ab und an schimmert davon etwas durch: Etwa, wenn in „Selfish Lover“ die Trompete durchscheint.

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