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Tegan And Sara – Hey I’m Just Like You

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Woran Musikenthusiast*innen merken, wie schnell die Zeit vergeht? Nein, nicht an dem Weihnachtsgebäck in den Läden, das den Übergang von Sommer zu Herbst markiert. Auch nicht an den wachsenden (Nachbars-) Kindern, die eben noch Babies waren und heute krasse Parties feiern.

Nein, es sind Daten wie diese: Vor 25 Jahren erschien das erste Oasis-Album „Definitely Maybe“. Oder auch: Vor 20 Jahren erschien die erste Tegan And Sara-Platte „Under Feet Like Ours“.

Jetzt melden sich die Zwillingsschwestern mit ihrem 11. Album „Hey I’m Just Like You“ zurück. Das Album ist aus ihren alten Demos entstanden und somit eine musikalische Zeitreis mit 12 Indie-Popperlen.

Der Titeltrack „Hey I’m Just Like You“ ist eine Synthie-Nummer, die an einigen Stellen überpitcht ist, was ein ganz eigener Effekt bzw. akustischer Bruch ist, bevor der Song harmonisch fortgesetzt wird.

„I’ll Be Back“ hat knackige Gitarrenriffs und erinnert an die „The Con“-Era. Bei Konzerten werden wir den gesamten Song über mithüpfen  und -singen müssen.

Viel düsterer wird es bei „Don’t Believe The Thinge They Tell You (They Lie)“. Der Track mit seinen akustischen Tälern und dem Echo-Gesang der Schwestern lässt viel Spielraum für die Interpretation. Wen zum Beispiel könnten sie mit „They“ meinen?

Dunkle Streicher und einige Klavierakkorde, fertig ist die Trennungsballade „Hello I’m Right Here“. Der Song kann als die Tegan-And-Sara-Variation von Adeles „Hello“ gehört werden, die Lieder verbindet eine ähnliche DNA.

„Please Help Me“ ist jetzt schon die Feuerzeugballade, die bei keinem künftigen Konzert fehlen darf. Die Stimmen der Quin-Schwestern und eine Gitarre reichen vollkommen aus, um großen Gefühlen einen Rahmen zu geben.

„We Don’t Have Fun When We’re Together Anymore“ klingt wie ein Verwandter von „Boyfriend“ mit seinen 80er-Keyboards. Mit der Midtempo-Nummer „All I Have To Give The World Is Me“ endet die neue Platte. „Und ihr seid genug und gut so wie ihr seid“, möchte man den Zwillingen nach dem letzten Song entgegnen.

Tegan And Sara kennen den Unterschied zwischen Pop und Krautrock: Kein Song auf „Hey I’m Just Like You“ ist länger als maximal 3:42 Minuten. Hier werden große Gefühle auf den Punkt gebracht.

Die Kanadierinnen zeigen mit „Hey I´m Just Like You“, wie zeitgemäßer Indie-Pop funktioniert: Er schmiegt sich ins Ohr. Und er lässt offen, ob sich die beschriebenen Szenen und Gefühle auf das kleine Private und/oder das große (politische) Ganze beziehen.

Chapeau, Tegan And Sara.

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