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Danny Brown – uknowhatimsayin¿

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Was erleben wir da? Eine Zeitmaschine auf Speed? Egal, Danny Browns neues Album „uknowhatimsayin¿“ versucht eines ganz bestimmt nicht: Sich anzubiedern.

Der Eklektizismus-Rap des US-Amerikaners trumpft mit Hochkarätern der Branche auf und führt durch dunkle Gassen und noch dunklere Klubs. Dass die mit den grellsten Neonleuchten ausgestrahlt werden, ist ja wohl selbstverständlich.

Irgendwo zwischen oldschooliger Gangsterschiene und einer Parodie derselbigen geht’s in „Theme Song“ gleich zur Sache. Düstere Verzerrung und atmosphärische Mexican-Standoff-Klänge im Opener „Change Up“ setzen den Ton für ein Album, das über allem steht.

Die Musik von Danny Brown fühlt sich an wie ein Schwebezustand, wie der Allwissende auf der Zeitreise. Tracks wie „Savage Nomad“ und „You Know What I’m Sayin’“ entziehen sich einer zeitlichen Zuordnung vehement, bleiben aktuellen Trends konsequent fern, ohne deswegen an Kontemporarität einbüßen zu müssen.

Was das Ganze noch besser macht? Die Features. JPEGMAFIA, Blood Orange und Run The Jewels geben „uknowhatimsayin¿“ noch eine ganz andere Ebene.

Das Duo um Rapper Killer Mike beispielsweise mag auf den Solo-Alben etwas an Fahrt verloren haben, etwas an Eindringlichkeit eingebüßt haben angesichts der schieren Menge an Tracks, die die beiden im appellierenden und revolutionseinfordernden Stil veröffentlicht haben. Im funkigen Gewand eines Danny Brown Tracks aber wirkt das intensive Gebounce wie die notwendige Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit, die ansonsten vielleicht in etwas zu viel smoothness untergehen würde.

Es darf übersteuern, Flows wechseln und generell formwandeln. „uknowhatimsayin¿“ lässt sich genau so wenig auf einen Nenner bringen, wie jeder einzelne Song des Albums.

Beim Hören des Albums wird man sich das ein oder andere Mal tadeln. Dafür, dass man nicht erkennt, wo man einen ähnlichen Sound schon mal gehört hat. Als wir an einer Stelle dachten, ein Sample aus einem Videospiel gehört zu haben, war es dann sowieso vorbei.

Fazit: Definitiv eines der besseren Rap-Alben des Jahres. Und definitiv außer Konkurrenz.

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