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Fat Freddy’s Drop – Special Edition Part 1

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Der Gute-Laune-Jam-Dub von Fat Freddy’s Drop ist wieder da. Das Septett aus Neuseeland hat sich diesmal vier Jahre Zeit gelassen, bis eine neue Grundlage für ihre ausufernden Live-Jam-Sessions vorliegt.

Viel mehr, da muss man fair sein mit Fat Freddy’s Drop, stellt ein Album bei ihnen auch nicht dar. Diese Kombo, die munter Dub, Jazz, Reggae, Funk, Soul, Electronica, Roots-Rock und Rap vermengt, ist eine Live-Jam-Band, deren Konzerte, das kann ich persönlich bezeugen, ein Quell kollektiven Frohgemuts sind, bei denen man vor lauter Happy-Vibes und Geschunkel den Alltag vergisst.

Aber meine Herren, ist das ein ewig gleicher Singsang, der ganz scharf ins Primitiv-Infantile schielt. Immer gleich wabert der Dub vor sich hin und will damit auch nirgendwohin außer in die kollektive Schunkeltanz-Messe.

Da ihre Songs aus Jams entstehen, starten sie auch fast immer gleich: Band-Häuptling Chris „Mu“ Faiumu kitzelt ein paar Beats aus seinem MPC Controller, sampelt einen Rhythmus zusammen und nach und nach stimmen Schlagzeug, Keyboards, Trompeten, Gitarren und manchmal auch leidliche Raps mit ein.

Wirklich, am schlimmsten wird der sehr friedliebende, monotone, prima als Hintergrundbeschallung dienende Sound von Fat Freddy’s Drop, wenn Mark Williams – mit dem schönen Fremdschäm-Alias „MC Slave“ – seine gutmütigen Feel-Good-Raps zum Besten gibt.

„No worries in the party tonight“ gefühlte 50 Mal zu wiederholen, um dann die Pointe zu kicken: „…‘cause the party lasts longer“, macht gewissermaßen sprachlos. Jeder zwölfjährige Dreikäsehoch aus Berlin wirft derbere Punchlines, als sich in Fat Freddy’s Drops Rumgerappe versteckt.

Besser steht dem Jam-Sound des Septetts da der soulige Gesang von Dallas Tamaira. Aber am besten groovt Fat Freddy’s Drop tatsächlich in ihren Instrumentalstücken, von denen zum Glück immer ungefähr die Hälfte auf einem Album zu finden sind.

Wie der Name schon andeutet, ist „Special Edition Part 1“ nur der erste Teil, ein zweiter wird nach ausgiebiger Welttournee erscheinen, denn dort – auf ihren Live-Shows – entstehen ein Großteil ihrer instrumentalen Jams.

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