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Pokey LaFarge (Credit Larry Niehues)

Pokey LaFarge – Rock Bottom Rhapsody

Er ist schon eine richtige Marke, der Andrew Heissler. Seit Mitte der Nullerjahre macht der stoisch konsequente Genre-Nerd als Pokey LaFarge herrlich aus der Zeit gefallenen Country-Swing-Blues. Und kein Instagram, keine Digitalisierung und keine Corona-Pandemie können daran etwas ändern.

„Rock Bottom Rhapsody“ ist das erste Album von LaFarge seit über drei Jahren und bildet den Nachfolger seines erfolgreichen Albums „Manic Revelations“ aus dem Jahr 2017.

Das 13-Song-Set ist sein Debütalbum im Hause New West Records und wurde von Chris Seefried (Fitz and the Tantrums) produziert. Mitgewirkt hat der Gitarrist Joel Paterson, der Keyboarder Scott Ligon, der Kontrabassist und der E-Bassist Jimmy Sutton sowie Schlagzeuger Alex Hall.

Sein inzwischen neuntes Album ist kein Game-Changer, es ist gutes altes Americana-Kino. Gospel, Retro Rock’n’Roll, Swing und Blues vermengt der Barde zu herrlichen Auszeiten von unserer gängigen Popwelt.

Zur Themenwelt der Songs hat LaFarge zu sagen: „The man singing these songs isn’t exactly the same man that wrote them. This album is about the story of who I used to be.”

Denn Anfang 2018 zog er aus seiner langjährigen Heimat St. Louis nach Los Angeles, nicht ohne Problemlagen, die häufiger mit dem Leben in der Showbusiness-Welthauptstadt einhergehen:

“Things started to unravel in my mind. I was letting evil spirits and demons rule me, and I came into certain agreements with them, and it took me down. I was giving too much power to darkness, and I got in too deep, and I made some bad decisions. The reality of the situation is that I hit the closet to rock bottom that I ever had, and I’ve definitely had some hardships in my life.”

„Rock Bottom Rhapsody“ ist also die gelungene Verarbeitung seiner ersten L.A.-Jahre und ein solider Beitrag zu steinalten Genres, die nicht sterben wollen.

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