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R.I.P. Kraftwerk-Gründer Florian Schneider

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Florian Schneider kam als Sohn des Architekten Paul Schneider-Esleben und dessen Frau Evamaria zur Welt. Er studierte zehn Jahre an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Querflöte, bevor er nach Köln ging, um sich der Musikwissenschaft zu widmen. Außerdem spielte er noch Geige und Gitarre.

1970 gründete Schneider gemeinsam mit Ralf Hütter Kraftwerk, die seither zu den prägenden Vertretern des Elektro-Synthie-Pops zählt und Bands wie Depeche Mode, Ultravox oder Human League stark beeinflusste.

Florian Schneider selbst trat bereits seit 2008 nicht mehr live mit der Band auf, Anfang 2009 gab er seinen Austritt ohne nähere Gründe bekannt.

Anfang Mai verstarb der Künstler nun im Alter von 73 Jahren nach einer Krebserkrankung. Dies bestätigte seine Familie jetzt offiziell gegenüber der französischen Website Ouest France.

Auch sein ehemaliger Bandkollege Ralf Hütter bestätigte gegenüber dem Billboard “die sehr traurige Nachricht, dass sein Freund und Begleiter über viele Jahrzehnte Florian Schneider nur wenige Tage nach seinem 73. Geburtstag an einer kurzen Krebserkrankung gestorben ist”.

Fans teilen auf Social Media ihr Beileid über den Verlust des Musikers und nennen ihn unter anderem “einer unserer Helden” oder “seiner Zeit voraus”. Auch Künstlerkollegen wie Daniel Avery, Kelly Lee Owens oder Ed Simons von The Chemical Brothers schließen sich dem an.

Zudem würdigen auch Labels wie Defected oder Ninja Tune den Verstorbenen und nennen ihn „außergewöhnlich“ und „einen wahren Innovator und Pionier der elektronischen Musik, dessen Musik und Einfluss für immer weiterleben wird“.

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