Massive Attack – Eutopia – Neue EP

Die britische Trip-Hop-Gruppe Massive Attack hat heute über die sozialen Medien das Release einer neuen EP geteasert. Obwohl es sich dabei um recht kryptische Posts handelt, legt die Verwendung des Hashtags „#eutopiaEP“ nahe, dass es schon bald neue Musik des Duos geben könnte.

Eine solche EP wäre die erste neue Veröffentlichung des Duos, bestehend aus Robert Del Naja und Grant Marshall, seit ihrem Extended Play „Ritual Spirit“ und der Single „The Spoils“. Auf letzterem waren die Mazzy Star-Sängerin Hope Sandoval zu hören, die B-Seite der Single war eine Kollaboration mit dem britischer Musiker Ghostpoet namens “Come Near Me”. Beide erschienen bereits vor vier Jahren.

Das jüngste musikalische Lebenszeichen von Massive Attack bestand aus drei Posts auf deren offiziellem Instagram-Account, die alle wie Negative von Fotografien aussehen. Eines dieser Bilder macht den Eindruck, das Cover der neuen EP zu sein. Die Musikseite Consequence Of Sound wies darauf hin, dass die Schriftart auf dem potenziellen neuen Cover dieselbe ist wie jene, die bereits die Releases von 2016 zierte.

Zuletzt erschien 2018 zum zehnten Geburtstag eine neu aufgelegte Deluxe-Version ihres berühmten Albums „Mezzanine“. Während die Band sich zwar mit der Veröffentlichung von neuer Musik Zeit lässt, haben sie in letzter Zeit dennoch mit diversen Aktionen und Statements auf sich aufmerksam gemacht.

Nachdem sie im Januar diesen Jahres ankündigten, den Rest ihrer Europa-Tournee mit dem Zug zu absolvieren um das Klima zu schützen, hätten Massive Attack im April bei dem virtuellen Festival „Minecraft Music Festival Block By Blockwest“ auftreten sollen, welches dann aber aufgrund von Server-Problemen verschoben wurde. Kürzlich sprachen sie den Demonstrierenden der Black Lives Matter-Proteste in Bristol auf Twitter ihre Unterstützung aus.

Auch wenn die Ankündigung der neuen EP bislang noch durch kein offizielles Veröffentlichungsdatum bestätigt wurde, scheinen die Arbeiten daran schon recht weit fortgeschritten zu sein, wie unter anderem dieses leider nur 16 Sekunden lange Audio-Snippet auf Twitter vermuten lässt:

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