Nicolas Michaux ist ein Singer/Songwriter und Musikproduzent aus Brüssel. Ursprünglich in Belgien geboren und aufgewachsen, pendelt der Künstler heute zwischen seiner Heimatstadt und der dänischen Insel Samsø, wo er laut seinem Facebook-Profil “Gemüse anbaut und Songs schreibt”.

Nicolas singt sowohl auf Englisch als auch Französisch und zählt zu seinen musikalischen Einflüssen unter anderem den US-amerikanischen Country-Sänger Hank Williams.

Zudem steht seine Musik “am Schnittpunkt verschiedener Traditionen: der großen Ära des französischen Chanson, der amerikanischen Songwriter, des britischen Rock der 60er Jahre und der frühen New Wave”, wie es auf der offiziellen Homepage heißt.

Vor knapp vier Jahren erschien mit “A La Vie A La Mort” (2016) sein erstes Studioalbum in Frankreich. Im September dieses Jahres soll mit “Amour Colère” via Capitane Records sein Zweitwerk folgen.

Aufgenommen im Winter und Frühjahr 2019 in Samsø, beschreiben die zehn neuen Tracks “nackt und wahrhaftig das häusliche Leben, den Lauf der Zeit, die Natur, wachsende Kinder, aber auch die Unmöglichkeit, seinen Platz in einer verrückten Welt zu finden”, wie es auf Facebook heißt.

Als Vorabsingles erschienen bereits die Auskopplungen “Harvesters” und “Nos Retrouvailles”. Nun folgt mit “Parrot” ein dritter Vorbote, der von Ted Clark und Clement Nourry, Mitglieder von The Soldiers Of Love, arrangiert wurde.

Der neue Track ist bereits seit langem ein fester Bestandteil von Michauxs Live-Sets und besingt mit Versen wie “Listen to the words the parrot says and try to repeat” eine Art politische und soziale Entfremdung und Lähmung, die man angesichts der Massenmedien, der globalen Politik und des Monolithen Online-Kultur empfindet.

Gegenüber der Presse verriet der Sänger, dass der Song “einer der ältesten auf dem Album ist, aber der letzte war, den [er] aufgenommen [hat]”. Demnach sei das Lied auch “ein Frontalangriff gegen den konformistischen und feigen Teil, der in uns allen liegt”:

“It’s a slightly obscure and ambiguous song, but by its themes and images I have the impression that it speaks of our time […] it’s a frontal attack against the conformist and cowardly part that lies in all of us.”

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