Fontaines D.C. – I’m A Man You Don’t Meet Every Day – The-Pogues-Cover

Fontaines D.C. veröffentlichten nur rund ein Jahr nach ihrem Debütalbum „Dogrel“ (2019) vor wenigen Monaten via Partisan mit „A Hero’s Death“ (2020) dessen Nachfolger, welcher erneut in Zusammenarbeit mit Produzent Dan Carey entstand.

Laut MusikBlog Review entfernte sich die Band aus Dublin auf ihren 11 neuen Tracks, unter anderem inspiriert von den Beach Boys, einige Schritte von ihren Post-Punk-Wurzeln, ohne dabei engstirnig zu sein:

„Das zweite Album ist ein gebührender und konsequenter Nachfolger des Debüts. Gleichzeitig präsentiert die Band sich hier nicht engstirnig, sondern öffnen sich sogar einem breiteren Publikum. Wenn es so weiter geht, könnte die Band womöglich noch bewirken, dass gitarrenlastige Musik tatsächlich wieder mehr in den Vordergrund rückt.“

Im Rahmen einer Live-Session für den US-amerikanischen Radiosender SiriusXM präsentierte die Gruppe um Frontmann Grian Chatten nun ein Cover des irischen Trinkliedes „I’m A Man You Don’t Meet Every Day“, der bereits seit dem 19. Jahrhundert existiert und die Geschichte des reichen Landbesitzers Jock Steward erzählt.

Einem größeren Publikum ist der Song aber wohl eher durch die Version von The Pogues bekannt, die den Track mit Bassist Cait O’Riordan als Sänger für ihr Album „Rum Sodomy & The Lash“ (1985) aufnahmen.

Im Gegensatz zur Version von Shane MacGowan und Co., welche von Gitarren bestimmt wird, fügten Fontaines D.C. in ihrer Neuinterpretation unter anderem noch Klavier und Vokalharmonien hinzu.

Hier der Auftritt im Stream:

Fontaines D.C. wurden zudem vor kurzem für einen Grammy in der Kategorie „Best Rock Album“ nominiert. Gegenüber der Presse verriet Sänger Grian, dass die Band nicht einmal wusste, dass sie dafür im Rennen war:

„I was sitting in my flat with my manager yesterday and he was across from me, just looking at his phone. He stood up and goes ‚Jesus Christ, what the fuck!‘ […] my heart just dropped and I asked him if something bad was going on. He just turned around and said: ‚You’ve been nominated for a fucking Grammy!‘“

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