Grizfolk – Grizfolk

Wenn es um die harmonische Verbindung von Folk, Indie-Pop und Elektro geht, dann steht der Name Grizfolk bei Kennern der Materie meiste ganz oben auf der Liste. Nach einer EP (“From The Spark”) und zwei Studioalben (“Waking Up The Giants”, “Rarest Of Birds”) veröffentlicht die Band mit amerikanischen und schwedischen Wurzeln nun ein selbstbetiteltes großes Ganzes, in dem alle Trademarks zu gleichen Teilen gewürdigt werden.

Statt wie in der Vergangenheit wahlweise mehr in Richtung digital oder analog zu tendieren, verleimen Grizfolk alle vorhandenen Genre-Schubladen zu einem einzigen großen Sound-Behälter, in dem alles genug Raum und Platz zur Entfaltung findet.

Im Stil eines Greatest-Hits-Albums mit neuen Songs, stellen sich hier nahezu ausschließlich Highlights in die Schlange.

Angefangen mit den drei Einsteiger-Hymnen “Fumes”, “Be My Yoko” und “California High” über Travis-Erinnerungen à la “Gone” und “The Ripple” bis hin zu angezerrtem Indie-Rock (“Queen Of The Desert”) und abschließendem klassischen Lagerfeuer-Folk (“Stargazer”):

Grizfolk bringen die komplette Bandbreite ihres bisherigen Schaffens an den Tisch.

Und damit nicht genug. Zusätzlich hat die Combo aus Los Angeles auch noch jede Menge Melodien mit am Start, die man auch Stunden später noch im Kopf hat. Das groovende, absolut stadiotaugliche “Be My Yoko” marschiert da sicherlich vorneweg.

Aber auch der Opener “Fumes” oder der berauschende Indie-Popper “Now That I Know” haben das Zeug für eine steile Airplay-Karriere.

Am Ende sind alle glücklich – die, die sich gerne auf Albumlänge unterhalten lassen genauso wie die, die sich lieber einzelne Juwelen rauspicken.

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