Villagers – Fever Dreams

Ein trauriger Clown trifft auf einer Party auf einen gut gelaunten Kollegen. Zu sphärischen Good-mood-Klängen kommt man sich auf saftig grünem Gras und unter blauem Himmel näher. Ein Austausch beginnt. Es geht auch um Reflektion und das Spiel zwischen hell und dunkel, schwarz und weiß, Leid und Freude.

Der Videoclip zum beschwingten “So Simpatico” markiert den perfekten Einstieg ins neue Studioalbum von Conor O’Brien alias Villagers.

In seinem kleinen Heimstudio in Dublin finalisiert, skizzieren die neuen Songs des Villagers-Chefs eine wunderschöne Laut-leise-Melange aus Folk, Pop und synthlastigen Indie-Sounds. Zwischen überschwänglichem Bombast und stilllebigem Minimalismus ist alles erlaubt. Und das macht “Fever Dreams” zu einem ganz besonderen Werk.

Eröffnet werden die fiebrigen Träume mit einem opulenten Potpourri aus Streichern, Bläsern, Gitarren und Klavierklängen (“The First Day“). Trompeten und träumerische Gitarren verleihen “Song In Seven” außergewöhnlichen Glanz. Mit “Circles In The Firing Line” schubsen die Villagers den Hörer ganz unerwartet auf die Tanzfläche.

“Restless Endeavour” ist ein rhythmisches Meisterwerk. Und ein nachhaltiger Chor, umrahmt von liebreizenden Melodien, bildet das Ende einer Klangreise, die jedem grauen Tag ein hell leuchtendes, sonnendurchflutetes Ebenbild zur Seite stellt (“Deep In My Heart”).

Mit dem fünften Studioalbum gelingt Conor O’Brien mitsamt Band der ultimative Brückenschlag. “Fever Dreams” befeuert und begleitet jede Emotion. Hier bleibt nichts im Verborgenen.

Ein Fieber, dem man als Freund detailverliebt arrangierter Kontrastsounds, sehr gerne erliegt.

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