Isa Jansen aus Berlin hat letzte Woche ihre erste EP “Federkleid” veröffentlicht.

Isa zeichnet sich besonders durch lyrische Texte und handgemachte Musik aus. Sie erzählt Geschichten aus dem Leben und versucht, es zu ergründen. Thematisch findet man sich bei Jansen auf der Theaterbühne und gleich darauf direkt im Alltag wieder.

Vom Urbanen bis an den Strand – Naturbilder wechseln mit einer direkten und kritischen Sprache, wobei die vier Tracks der EP niemals einschichtig sind.

Für ihre erste Studioaufnahme hat sich Isa Jansen speziell ausgewählte Musiker ins Boot geholt, um ihren Songs eine große musikalische Bandbreite zu geben. So ist z.B. an der Gitarre der Blues- und R&B-Gitarrist Lars Kutschke zu hören, Thomas Krüger am Piano und am Saxophon und der Rhythmusgruppe drei waschechte Jazzmusiker.

“Federkleid” erzählt die Geschichte des von innerer Leere geplagten Bühnendarstellers, der sich nach wahrer Zuneigung sehnt. Gleichzeitig soll “Federkleid” eine Metapher für die narzisstischen Einflüsse sein, welche die Gesellschaft erfährt, damit will Isa auch ein Zeichen für Menschlichkeit setzen.

In dem bluesig verstaubten Song „Junger Kettenhund“ findet sich jeder wieder, der schon einmal eine Entscheidung treffen musste, und sich – anhand der vielen Möglichkeiten in der heutigen Zeit – in einem ständigen Dilemma befindet.

„Der Tanz“ ist ein verträumtes Lied, in dem das Saxophon von einem vergänglichen Tanz zwischen einem Blatt und dem Wind erzählt.

Der vierte Titel „Nur eine andere Art zu sterben“ soll dazu anregen, sich vom Glück tragen zu lassen, auch wenn man dafür manchmal Risiken eingehen muss.

www.isajansen.de/

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