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Papooz – Hell Of A Woman – Neues Video

Papooz haben ein Musikvideo zu ihrer neuen Single “Hell Of A Woman” veröffentlicht. Sie stammt vom kommenden Album “None Of This Matters Now”, das am 18. März via Half Awake Records erscheint.

Das Video ist im Stil von TV-Reportagen aus den 1980er-Jahren gehalten, inklusive des typischen Bildwaberns alter VHS-Kassetten. Frontmann Ulysse Cottin und Gitarrist Armand Penicaut sind als Reporterduo unterwegs und interviewen Frauen in Paris für einen Beitrag über die moderne französische Frau, die “helluvawoman”. Regie führten Victoria Lafaurie und Hector Albouker, gefilmt hat das Video Jade de Brito.

Später verschlägt es beide in einen Stripclub, ein Gitarrengeschäft, eine Tanzschule und zu einem Kaffeekränzchen mit einer älteren Dame – gespielt von Penicauts Großtante, Sabine Servan-Schreiber. Sie war mit dem französischen Politiker und Journalisten Jean-Jacques Servan-Schreiber verheiratet, Gründer vom Nachrichtenmagazin L’Express. Die Inspiration für das Video kam wohl nicht von ungefähr.

“Hell Of A Woman” selbst dreht sich um eine in die Brüche gegangene Liebe. Cottin singt: “We’ve been together so long it’s a crime/I’m stealing thunder from the rim of your eyes/You had the word right/What in the world went wrong?” Auf Cottins Seite scheint die Begeisterung aber nicht abzuebben. “You’re one hell of woman”, schmachtet er wiederholt in den Refrains, untermalt von verträumten Gitarren, pointierten Bässen und driftenden Synths.

“None Of This Matters Now” ist das dritte Studioalbum von Papooz. Das Pariser Duo wollte dieses Mal seine rohe, unverfälschte Seite einfangen, nachdem sie minutiös am Vorgänger arbeiteten. Eine Herausforderung, wie Cottin erklärt: “Wir mussten als Musiker deutlich anspruchsvoller sein und mehr von uns verlangen. Fehler später auszubessern, kam nicht infrage. Weder konnten wir uns von unseren Telefonen ablenken lassen, noch eine Zigaretten rauchen. Konzentration war gefragt.”

Ihre Debüt feierten Papooz im Jahr 2014 mit der EP “Papooz – Ulysses And The Sea”. 2016 und 2019 folgten die ersten zwei Studioalben, “Green Juice” und “Night Sketches”.

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