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Joergundtoene – Arschgewackel – Neues Video

Joergundtoene aus Frankfurt haben letzte Woche ihre neue Single “Arschgewackel” veröffentlicht. Wie immer mit einem dazugehörigen Video.

Der Winterschlaf ist vorbei und Joergundtoene starten in den Frühling. Ihr ahnt bereits die Ironie – und wer Joergundtoene kennt, weiß die Doppelbödigkeit der Texte von Jörg Woinowski zu schätzen (oder eben auch nicht).

Bereits am Anfang des Videos wird klar, dass hier alles Fake ist: Der Schlagzeuger Antonius Koch fängt später an, zu spielen als die Musik, Stefan Kreuscher am Bass muss sich überhaupt erst noch bereit machen – hier wird die Inszeniertheit von Videokunst nicht versteckt, sondern zelebriert.

Jörg selbst taucht im Video in insgesamt sieben Rollen auf, was heutzutage auch für absolute Low-Budget-Produktionen tricktechnisch gut umzusetzen ist. Viel Arbeit bleibt es natürlich.

Das Stück ist vom Album „Schokoschaumkusspapagei“, das letzten Herbst erschienen ist. Und „Arschgewackel“ ist nicht das erste Stück des Albums, zu dem Joergundtoene ein Video veröffentlicht haben.

Insgesamt zehn Videos hat Jörg Woinowski 2021 produziert, davon alleine vier für die Adventszeit, außerdem zwei zu älteren Songs und eben für Titel aus „Schokoschaumkusspapagei“ – das meist gesehene davon ist wohl „Abendland“.

Kein Wunder also, dass die Band erst mal Winterschlaf gehalten hat. Aber jetzt geht es wieder los, und die Band hat viel vor: ein Best-Of-Album ist für 2022 angekündigt, das auch einen alten Livetrack enthalten soll.

Außerdem arbeiten Joergundtoene bereits am nächsten Album. Dafür steht aber noch keine Releasedatum fest, denn Jörg Woinowski wartet, wie er selbst sagt „…ganz altmodisch, bis die Ideen reif sind.“.

Wäre noch die Frage, ob im Video wirklich wer mit dem Hintern wackelt. Eines sei hier schon verraten: eine Federboa kommt vor, und die Musik eignet sich gut zum Hinternwackeln, also zum Tanzen.

www.joergundtoene.de/

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