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Hazel Iris – The Forest And The Girl – Neue EP

Hazel Iris hat heute ihre neue EP “The Forest And The Girl” veröffentlicht.

Kirstin Gerking-Rabach, wie Hazel Iris bürgerlich heißt, hat eine bewegte musikalische Laufbahn hinter sich. In Deutschland studierte die Musikerin aus Kalifornien Operngesang, zog im Anschluss nach London und sang dort in weltbekannten Chören wie dem London Symphony Choir und dem Royal Philharmonic Choir.

2018 veröffentlichte Gerking-Rabach schließlich ihr Debütalbum “Nine Sisters” unter dem Pseudonym Hazel Iris. Hier erforschte sie ihren eigenen Sound und machte dabei mit einer minimalistischen, und doch warmen Mixtur aus psychedelischen Sounds, Dark-Pop und Indie auf sich aufmerksam.

Als Produzenten fungierten für diese Platte die renommierten Tom Biller (Karen O, Warpaint, Fiona Apple) und Ali Helnwein (Florence + The Machine, Bryce Dallas-Howard).

Aktuell befindet sich die Singer/Songwriterin in den Aufnahmen des Hazel-Iris-Nachfolgers, für den sie mit Austra-Schlagzeugerin und TR/ST-Produzentin Maya Postepski zusammenarbeitet. Dieses Album soll 2023 erscheinen.

Zuvor veröffentlicht Hazel Iris nun aber die Platte “The Forest And The Girl”, die eine 18-minütige Spoken Word-Performance umfasst. Inhaltlich umreißt das Werk mythische Hexenkinder und göttliche Offenbarungen und möchte dabei vor allem die Angst vor dem Unbekannten nehmen.

“Meine Musik hat sich immer um Natur und mentale Gesundheit gedreht – darum, wie eng diese beiden Themen verbunden sind. Wir können nicht anders. Wir sind ein Teil unserer Umgebung. Und sie ist nichts anderes als eine Reflektion von uns. Es war eine Herausforderung, das gesprochene Wort mit Instrumenten zu verbinden. Das hat mich als Künstlerin verändert.”, sagt Hazel Iris.

Als Inspiration für dieses Werk dienten Stücke wie Prokofjews “Peter und der Wolf”, sowie gotische Geschichtenerzähler. Den Hintergrund zur Platte erklärt Hazel Iris so:

“Es ereigneten sich so viele Tragödien bei so vielen Menschen in diesen volatilen Zeiten. Ich fühlte mich klein und verloren. Als kleines Kind habe ich es geliebt, Geschichten von weit, weit weg zu hören. Sie gaben mir das Gefühl, an einem sicheren Ort zu sein. Also habe ich eine Geschichte für mich selbst geschrieben. Ich hoffe, dass sie eine Bedeutung für andere hat.”

Diese Geschichte trägt Hazel Iris nun vor, selbst wiederum getragen von sanften E-Gitarren, Synthesizern und anderen faszinierenden Klängen. Über die 18-minütige Spielzeit entfaltet sich so eine ungewöhnliche Klangreise, die intensiv und gleichzeitig minimalistisch anmutet.

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