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Bastille – Hope For The Future – Neues Video

Die Londoner Indie-Pop-Band Bastille hat mit „Hope For The Future” den Soundtrack eines Dokumentarfilms über die Klimakrise veröffentlicht – inklusive emotionalem Musikvideo.

Zu Beginn dieses Jahres haben Bastille mit „Give Me The Future“ ihr viertes Album veröffentlicht, das von der Kritik gefeiert wurde. Auch der MusikBlog-Review schreibt über den Longplayer:

„Zwischen den einzelnen Songs gibt es immer mal wieder einleitende und unterstützende musikalische Interludes bzw. sogar ein Gedicht von Emmy-Award-Gewinner und Oscar-Nominierten Riz Ahmed, vielen bekannt aus Filmen wie “Sound Of Metal”, “Nightcrawler” und “Venom”. “Give Me The Future” kann also durchaus überzeugen. Alles ist durchdacht und die Texte haben eine gewisse Tiefe. Viele Songs können mit früheren Hits wie “Pompeii” oder “Good Grief” locker mithalten.“

Ende August erschien dann mit „Give Me The Future + Dreams Of The Past” eine Deluxe-Version der Platte, auf der die Single „Hope For The Future“ bereits enthalten war.

Ein Track, der trotz der desaströsen Zustände unserer Umwelt einen hoffnungsvollen Ausblick in die Zukunft gibt – und nun wird heute, mit Veröffentlichung des zugehörigen Musikvideos, auch klar, warum. Denn der Song bildet den Titeltrack des Dokumentarfilms „From Devil’s Breath“, der Mitte November erscheinen wird.

Er handelt von den verheerenden Auswirkungen der Waldbrände in Portugal 2017, doch schafft es trotz ungeschönter Berichte über die schlimmen Schicksale eine positive Perspektive auf die Klimakatastrophe zu geben, denn: Ein großer Teil der Dokumentation besteht aus einer Entdeckung, die dazu beitragen könnte, Brände wie diesen in Zukunft zu verhindern.

Bastille ist es mithilfe von Regisseur Orlando von Einsiedel sowie Produzent Leonardo DiCaprio gelungen, diese Balance zwischen Realität und Hoffnung auch im Musikvideo zu „Hope For The Future“ zu vermitteln.

Dieses zeigt – wie auch der Film – verschiedene Menschen mit ihren schrecklichen Erlebnissen im Rahmen der Brände, zwischen denen Bastille-Sänger Dan Smith immer wieder seinen emotionalen Song performt.

Begleitet von einem vordergründigem Gitarrenriff, weichen Hintergrundgesängen und einem verträglichen, vor sich hin plätschernden Soundbett untermalt Smith mit Zeilen wie „Can’t be only me that hears the sound/But it’s the ones in charge who write the history each time“ die Zuversicht der Doku – und gibt seinen Hörer*innen ein ermutigendes Gefühl.

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