King Princess hat gestern ihre neue Single „Cry Cry Cry“ veröffentlicht. Der Song stammt von dem neuen Album „Girl Violence“, das am 12. September via section1 erscheint.
Die neue Single zeigt King Princess von ihrer wohl kämpferischsten Seite: „Cry Cry Cry“ ist ein elektrisierender Rachefeldzug gegen falsche Freund*innen, Schwulenhetzer*innen und alle, die Mikaela Straus jemals klein fühlen ließen.
„‚Cry Cry Cry‘ handelt von einer Freundschaft mit einer Frau, die nicht geklappt hat“, erklärt die Künstlerin selbst. „Manchmal sorgen zwei Diven für eine Explosion.“ Mit gitarrengetriebener Wucht wirft die Brooklyn-Sängerin ihre Frustration in die Welt – kathartisch und kompromisslos.
Der Track ist die zweite Vorabsingle zu „Girl Violence“, dem dritten Album der Multiinstrumentalistin, das eine Art Neuerfindung verspricht. Nach dem eher verhaltenen „Hold On Baby“ (2022), das sich laut MusikBlog-Review zwischen Lorde-Melancholie und Christine-And-The-Queens-Weirdness einpendelt und sich da auch sichtlich wohlfühlt, geht King Princess nun deutlich aggressiver zu Werke.
„Girl Violence“ entstand in Zusammenarbeit mit Jake Portrait (Lil Yachty, Alex G) und Aire Atlantica (SZAs „Low“) und dokumentiert Straus‘ Aufräumarbeiten nach dem Zusammenbruch ihrer Welt.
Die 25-Jährige zog sich aus dem Rampenlicht zurück, trennte sich vom Majorlabel-System, durchlief eine Trennung und kehrte schließlich nach New York zurück – dorthin, wo alles begann. Aus diesem Chaos formte sie ihr bislang persönlichstes Werk.
Die Leadsingle „RIP KP“ hatte bereits im Juni mit einem Auftritt in der „Late Show With Stephen Colbert“ für Aufsehen gesorgt. Mit über einer Milliarde Streams, Kollaborationen mit Größen wie Fiona Apple und Florence Welch (Florence + The Machine) sowie ihrer unermüdlichen LGBTQ+-Advocacy hat sich die Künstlerin längst als einzigartige Stimme ihrer Generation etabliert.
„Cry Cry Cry“ zeigt dabei deutlich, wohin die Reise geht: weg von melancholischen Grübeleien, hin zu kraftvoller Direktheit. Der Track brennt wie ein Wutausbruch, der zu lange unterdrückt wurde – authentisch, roh und endlich befreit von allen Kompromissen. King Princess hat offenbar genug davon, unterschätzt zu werden, und macht nun endgültig Ernst mit ihrer musikalischen Rache.
