Biffy Clyro haben heute ihre neue Single „Hunting Season“ mit passendem Musikvideo veröffentlicht. Ihr heiß erwartetes neues Album „Futique“ erscheint am 26. September via Warner Music.
Mit etwas Verspätung, dafür umso druckvoller, melden sich Biffy Clyro zurück und eröffnen mit ihrer neuen Single „Hunting Season“ die heiße Phase vor dem Release ihres kommenden Albums „Futique“.
Das schottische Trio, Simon Neil (Gesang, Gitarre), James Johnston (Bass) und Ben Johnston (Drums), liefert mit dem Track einen kraftvollen Mix aus Post-Hardcore, Britpop und hymnischem Alternative Rock. Eine Jagdsaison der anderen Art: keine Waffen, keine Genehmigungen, nur fette Riffs, donnernde Drums und eine Menge Wut im Bauch.
Nach der bereits erfolgreichen Vorab-Single „A Little Love“, die nicht nur die UK-Vinylcharts stürmte, sondern auch auf den Bühnen von Glastonbury, Rock am Ring und dem Hurricane Festival gefeiert wurde, setzt „Hunting Season“ in Sachen Energie und thematischer Tiefe noch einen drauf. Der Song feierte seine Premiere als „Hottest Record“ bei BBC Radio 1 und macht seinem Titel alle Ehre.
Trotz seines Abstechers in brachiale Metal-Gefilde mit dem Nebenprojekt Empire State Bastard, gemeinsam mit Mike Vennart (Oceansize), Naomi Macleod (Bitch Falcon) und Dave Lombardo (Ex-Slayer), liegt Neils Fokus nun wieder voll bei Biffy Clyro. Und wenn „Futique“ hält, was „Hunting Season“ verspricht, dürfen sich Fans auf eines der kompromisslosesten und emotional dichtesten Alben der Bandgeschichte freuen.
Frontmann Simon Neil schreit sich durch aggressive Punk-Riffs, während der Refrain mit eingängiger Hookline für das typische Biffy-Gefühl sorgt: bittersüß, direkt und voller Pathos. Der Track erinnert in seiner Rohheit an die frühen Tage der Band und beweist gleichzeitig, wie weit sich Biffy Clyro musikalisch entwickelt haben. Das explosive Finale driftet in Post-Hardcore-Gefilde ab und lädt zum hemmungslosen Headbangen ein.
Textlich geht „Hunting Season“ tief: Es geht um Identität, Selbstwahrnehmung und die Last gesellschaftlicher Urteile. Themen, die im Zeitalter von Social Media aktueller kaum sein könnten. „Es ist schon schwer genug, überhaupt zu wissen, wer man ist“, sagt Neil. „Wenn du dich dann auch noch dauernd fragst, wie andere dich sehen, hast du verloren.“
Im von Oscar Sansom inszenierten Musikvideo zu „Hunting Season“ inszenieren sich Biffy Clyro in eindrucksvoller Bildsprache: Die Band performt den Song in einem verlassenen, düsteren Haus, dessen Möbel mit weißen Tüchern verhüllt sind. Immer wieder taucht die Szenerie in bedrohliches Rotlicht, als würde der Raum selbst pulsieren.
Simon Neil schreit sich in bester Rock-Manier die Seele aus dem Leib, die Kamera jagt durch Flure, Vorhänge peitschen im Luftzug, Chaos bricht aus. Die visuelle Unruhe spiegelt die innere Zerrissenheit des Songs.
