Die Band Die Höchste Eisenbahn hat heute ihre neue Single „Ich Komm Gleich Nach“ inklusive Musikvideo veröffentlicht. Das neue Album „Wenn Wir Uns Wieder Sehen Schreien Wir Uns Wieder An“ erscheint am 12. September 2025 via Tapete Records.

Es ist keine Rückkehr mit Getöse, eher ein leises Wiederauftauchen. Aber eben eines, das sich richtig anfühlt. Seit März wissen wir: Die Höchste Eisenbahn fährt wieder. Nicht rasant, nicht mit Karacho, sondern in jenem bedächtigen Tempo, das schon immer zum Markenzeichen der Berliner Band gehörte.

Mit „Bürotage“ kündigten sie ihr kommendes Album „Wenn Wir Uns Wieder Sehen Schreien Wir Uns Wieder An“ an. Ein Titel, so sperrig wie ehrlich, so überfrachtet wie das Leben selbst.

Offiziell aufgelöst hatte sich Die Höchste Eisenbahn nie, aber es wurde still. Jeder ging eigene Wege: Max Schröder tourte mit Olli Schulz, Francesco Wilking war mit der Crucchi Gang unterwegs, Moritz Krämer drehte Filme und arbeitete solo, Felix Weigt fand neue Räume in der Podcastwelt und überlegte zeitweise sogar, die Musik ganz hinter sich zu lassen.

Doch 2025 fanden sie wieder zusammen und machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten: mit ihrem ganz eigenen Sound zwischen Indiepop, urbaner Lyrik und tiefer Emotionalität. Die neuen Stücke kreisen wieder um Beziehungen, zwischen „Du und ich“, „ich und die anderen“, „wir zwei“, „wir drei“, und manchmal auch: „ich ganz allein“.

Am 12. September erscheint das neue Album. Im Herbst geht die Band auf Tour mit Songs, die all das einfangen, was Fans seit jeher an Die Höchste Eisenbahn lieben: das Gefühl, dass hier jemand zuhört, genau hinschaut und daraus Musik macht, die mehr will als bloß unterhalten.

Nun folgt mit „Ich Komm Gleich Nach“ die nächste Vorabsingle. Es ist eine zart-melancholische Meditation über Nähe, Tempo, Zeit und die fragile Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen.

Begleitet wird der Song von einem liebevoll animierten Stop-Motion-Video von Elena Nyffeler und Maximilian Hock: Eine kleine Figur, zwei Schnecken und eine Reise durch eine Miniaturwelt, die genauso entschleunigt wirkt wie die Musik selbst. Eine visuelle Metapher für das zentrale Motiv des Songs: den beharrlichen, langsamen Weg zu sich selbst und zu anderen.

Es ist ein musikalischer Neuanfang und doch mehr als das. Vielleicht ein sanfter Zeitsprung. Wie ein Gedankenspiel von 1925 darüber, wie 1999 klingen könnte. Nostalgisch, aber nicht rückwärtsgewandt. Melancholisch, aber voller Leben. Eine Zukunft in Zeitlupe. Die Höchste Eisenbahn fährt wieder und wir alle haben Fahrkarten.

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