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The Divine Comedy haben vorgestern ihre neue Single „Invisible Thread“ inklusive Musikvideo veröffentlicht. Der Song stammt von dem kommenden Album „Rainy Sunday Afternoon“, das am 19. September via eigenem Label Divine Comedy Records erscheint.

Die berührende Ballade erzählt von jenen zarten, unsichtbaren Verbindungen, die Eltern und Kinder ein Leben lang miteinander verknüpfen – auch wenn die Kleinen längst ihre eigenen Wege gehen.

Neil Hannon hat mit diesem Track einen wahren Volltreffer gelandet, der die bittersüßen Momente der Elternschaft einfängt: vom ersten besorgten Blick beim Schulausflug bis hin zu jenem schmerzhaften Augenblick, wenn die eigenen Sprösslinge ihre ersten romantischen Gehversuche unternehmen.

„Es geht um dieses Gefühl der Sorge, wenn sie in den Bus für einen Campingausflug steigen“, erklärt Hannon, dessen Worte jeden Vater und jede Mutter sofort ins Herz treffen dürften. „Das Herzklopfen, wenn sie zum ersten Mal ein Date haben. Sie sind ein Teil von dir.“

Dass ausgerechnet seine eigene Tochter Willow die Gastvocals beisteuert, verleiht dem Ganzen eine zusätzliche emotionale Tiefe – und beweist nebenbei, dass Talent durchaus vererbbar ist.

The Divine Comedy präsentieren hier einen Song, der auf dem kommenden Album „Rainy Sunday Afternoon“ den krönenden Abschluss bildet. Nach „Office Politics“ von 2019, wo laut MusikBlog-Review noch „exzentrische Sound-Experimente auf harmonische Vocals“ trafen, zeigt sich Hannon diesmal von einer intimeren Seite.

In den Abbey Road Studios aufgenommen und von ihm selbst produziert und arrangiert, offenbart der Track den Musiker in seiner verletzlichsten Verfassung. Das MOJO-Magazin beschreibt das Werk bereits als „Hannons bisher persönlichstes und ergreifendstes Album“ – und nach diesem Vorgeschmack darf man gespannt sein.

Regisseurin Wolf James hat für „Invisible Thread“ ein visuelles Gedicht geschaffen, das die Metapher des unsichtbaren Fadens wunderschön umsetzt. In warmen, leuchtenden Farben zeigt das Video eine Tochter, die ihren Vater als Kleinkind, Teenager und schließlich als erwachsene Frau in seiner Schneiderwerkstatt besucht – jedes Mal fertigt er ihr liebevoll handgenähte Flügel an.

Schließlich übernimmt sie das Handwerk des Vaters und zeigt dabei ihre tiefe Verbundenheit. Ardal O’Hanlon verkörpert dabei den „Schneider der Zeit“ mit einer Authentizität, die unter die Haut geht.

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