Cavetown hat vergangene Woche ein Musikvideo zur neuen Single „Sailboat“ feat. Chloe Moriondo veröffentlicht. Der Song ist bereits der fünfte vom kommenden Album „Running With Scissors“, das am 16. Januar 2026 via Futures erscheinen wird.
Seit fast einem halben Jahr rührt der britische Singer/Songwriter die Werbetrommel für das Album; nächste Woche ist es dann endlich soweit. Der erste Vorgeschmack, in Form der Single „Baby Spoon“, war schon im August zu hören.
Cavetowns bisher letztes Album „Worm Food“ ist 2022 erschienen. Zwei Jahre zuvor hieß es im MusikBlog-Review zum Vorgänger „Sleepyhead„: „Indem er sich nun weniger auf die lästigen Aspekte des Musikbusiness konzentriert, bündelt Cavetown seine Energie in das, was die Fans wirklich wollen: Songs, die selbstreflektierend, gelegentlich unbeschwert, weitgehend ergreifend, aber immer authentisch sind.“
Dieses Prädikat lässt sich zwar auf das gesamte Schaffen des Künstlers, der bürgerlich Robin Daniel Skinner heißt, anwenden. „Sailboat“ schlägt jedoch eine weitere ungeahnte Richtung ein: Lebensfrohe Hyperaktivität und verstärkte elektronische Klänge.
Gastsängerin Chloe Moriondo hatte erst vergangenen März ihr viertes Album „Oyster“ vorgelegt, das ebenfalls durch „[die] ungeschminkte Ehrlichkeit gepaart mit der verspielten Art, wie Moriondo ihren Schmerz vertont“ punktet.
Die beiden Künstler:innen ergänzen sich musikalisch also gut, und haben dies auch in der Vergangenheit bewiesen. Für das Wheatus-Cover „Teenage Dirtbag“ und den Song „Snail“ steuerte Moriondo Feature-Parts bei; ihre EPs „Blood Bunny (Acoustic)“ und „Spirit Orb“ wurden von Cavetown mitproduziert.
Im März und April macht Cavetown im Rahmen der „Running With Scissors“-Tour für vier Konzerte in Köln, Hamburg, Berlin und München halt.
Das dazugehörige Musikvideo wurde von Regisseur Zack Shorrosh gedreht. Moriondo und Skinner verbringen darin einen unbeschwerten Tag zwischen Strand und Vergnügungspark, an dem sie ihren Song performen. Sowohl in den Bildformaten, der -qualität und dem Schnitt bedient das Video leichtfüßige Lo-fi- und Ästhetiken und unterstreicht damit erneut Cavetowns DIY-Pop-Handschrift.
