Madonna hat vorgestern ihre neue Single „I Feel So Free“ veröffentlicht. Der Song stammt von ihrem neuen Album „Confessions On A Dance Floor: Part II“, das am 3. Juli via Warner Records und Boy Toy erscheint.
Wer hätte gedacht, dass ein spontaner Coachella-Auftritt der Auftakt zu einem der spannendsten Comebacks des Jahres sein würde?
Kurz nachdem Madonna gemeinsam mit Sabrina Carpenter „Vogue“ und „Like A Prayer“ performt hatte, landete „I Feel So Free“ auf den Streaming-Plattformen – zunächst stündlich auf iHeartRadios Pride-Sender gespielt und ausgewählten DJs zugespielt, bevor der Track nach Mitternacht offiziell erschien.
„I Feel So Free“ ist erklärtermaßen keine Lead-Single, sondern der „erste Vorgeschmack“ auf das Album – ein Unterschied, den die Pressemitteilung ausdrücklich betont. Was immer das bedeuten mag: Der Track klingt, als hätte jemand 2005 eingefroren und gerade wieder aufgetaut.
Kein Wunder, denn hinter den Reglern sitzt wieder Stuart Price, der schon den Großteil des Grammy-prämierten Originals „Confessions On A Dance Floor“ (2005) produziert hatte. Das bewährte Duo funktioniert also noch immer.
Inhaltlich geht es Madonna um nichts Geringeres als die Spiritualität des Tanzens – und das meint sie ernst. „Die Leute denken, Dance-Music sei oberflächlich, aber da liegen sie völlig falsch“, sagt sie in einem Statement. „Der Dancefloor ist nicht einfach ein Ort – er ist eine Schwelle: ein ritueller Raum, in dem Bewegung die Sprache ersetzt.“
Über den gemeinsamen Ansatz mit Price fügt Madonna hinzu: „Wir müssen tanzen, feiern und mit unseren Körpern beten.“ Schon bei ihrem letzten Album „Madame X“ von 2019 hieß es im MusikBlog-Review treffend: „Hier, in ihrem Stamm-Habitat Dancefloor, klingt Madonna am besten.“
Und mit „Confessions On A Dance Floor: Part II“ beweist sie es erneut. Die Queen Of Pop kehrt dorthin zurück, wo alles begann: zu der Bassline, zu der Ekstase, zum kollektiven Bewusstseinsverlust in guter Gesellschaft.
Ein Visualizer des Kreativstudios Special Offer begleitet die Single: Das Video setzt den Songtext in flackerndem Neon-Pink in Szene. Hypnotisch, tranceartig – passend.
