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Orville Peck hat heute seine neue Single „Too Little, Too Late“ mit dazugehörigem Musikvideo veröffentlicht. Der Song stammt von seinem neuen Album „Mule“, das am 18. September via Warner Records erscheint.

Wer bei Orville Peck auf eine Verschnaufpause gehofft hatte, wird eines Besseren belehrt: Der Mann scheint schlicht nicht stillstehen zu können. Mit „Too Little, Too Late“ schickt der maskierte Ausnahmesänger den nächsten Vorboten seines vierten Studioalbums „Mule“ ins Rennen.

Nach dem vokalen Intro „Prologue (Eulogy Of A Man Turned Mule)“, bei dem mit Emmylou Harris, Noah Cyrus und Allison Russell gleich drei Schwergewichte der Americana- und Country-Szene mit von der Partie waren, wird es diesmal solistischer – und dafür umso tanzbarer.

Über „Mule“ sagt Orville Peck: das Album sei eine chronologische Bestandsaufnahme jenes Jahres, in dem er sich selbst verloren habe. Klingt nach harten Monaten, aber wenigstens ohne Umschweife erzählt – und passt zu einem Künstler, der sich nie gescheut hat, zwischen Herzschmerz und Glitzervorhang zu pendeln.

Sein Kollaborationsalbum „Stampede“ von 2024 hatte laut MusikBlog-Review bereits gezeigt, wozu Orville Peck fähig ist: Für die Platte hatte er „das Who-is-Who der Country-Szene und einige, die es noch werden wollen, um sich geschart“ und dabei „Country mit Pop, Latin, Rock“ vermischt.

Die Kolleg*innen-Liste war damals so lang wie die Setlist eines Festivalabends. Bei „Mule“ scheint der Fokus nun wieder stärker nach innen zu wandern, auch wenn prominente Gäste weiterhin Teil der Erzählung bleiben.

Zum neuen Song gibt es natürlich auch ein Video, inszeniert von Regisseur Austin Peters, mit durchaus Slapstick-Qualitäten: Orville Peck springt aus dem Bett direkt in eine Autowerkstatt und legt dort ohne Umschweife los.

Zwischen Hebebühnen und Reifenstapeln bringt der poppige, treibende Song die Mechaniker zum Mitklatschen, bevor sich der Sänger durch die Werkstatt in einen Nebenraum tanzt, wo seine Band längst auf ihn wartet.

Am Ende mündet das Ganze in eine ausgelassene Werkstattparty, bei der Orville Peck in einer Jacke posiert, die stolz den Titel „Mule“ zur Schau trägt – halb Werbespot, halb Musikvideo, ganz Orville Peck.

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