MINOH aus Herzogenrath bei Aachen gehen im Oktober auf Tour nach Seoul und Tokyo, gefördert vom Goethe-Institut.
Manchmal beginnt eine Tournee mit einem geschenkten Urlaub. MINOH, das Duo, bestehend aus Ja-Min und Guido, wollte im vergangenen Jahr eigentlich nur Seoul genießen – bis Guido fragte, ob man auf dem anderen Kontinent nicht auch mal eben spielen könne.
„Wer sollte uns unbekannte ausländische Hansels in Seoul spielen lassen?“, entgegnete Ja-Min. Die Antwort lieferte sie selbst: ein halb im Scherz geknüpfter Kontakt zur Bassistin der Punkband Rumkicks führte zum Slot im Club Victim, einer festen Größe der Hongdae-Szene.
Gespielt wurde mit Handgepäck-Setup und für eine Woche geliehenen Instrumenten aus dem legendären Musik-Kaufhaus Nakwon. Ausgerechnet der undankbare Eröffnungs-Slot wurde zum Wendepunkt: Das reduzierte Set kam an, bei Publikum wie Veranstaltenden. Danach lud Club-Mitbesitzerin Heynam die beiden für die Zukunft ein.
Diese Zukunft ist jetzt. Ab dem 6. Oktober brechen MINOH erneut auf – vier Shows in sechs Tagen, Seoul und Tokio, diesmal mit Drummer, ganzem Team und einer Förderung des Goethe-Instituts im Rücken.
Am 9. Oktober kehren MINOH an den Ursprungsort Club Victim zurück, am Tag darauf ins Steel Face, gemeinsam mit HEYNAM SiN X PATiENTS. Den Abschluss bilden zwei Shows an einem einzigen Tokioter Abend. Wieder wartet fremdes Equipment – aber diesmal reist die eigene Crew mit, und niemand ist mehr allein und lost.
https://instagram.com/minohband/
Unterstützt von MusikBlog Newcomer Programm. Wie findet ihr den Song? Schreibt einen Kommentar oder markiert es als Favoriten für die MusikBlog Newcomer Charts.
