The Mars Volta haben gestern ihre neue Single „Voice In My Knives / Poseedora De Mi Sombra” veröffentlicht, eine fast 20-minütige Live-Version zweier Songs von ihrem letzten Studioalbum „Lucro Sucio; Los Ojos Del Vacío” (2025). Der Song stammt von ihrem neuen Live-Album „Lucro Sucio; Unfinished Business“, das am 20. November via InsideOutMusic erscheint.
Auf „Voice In My Knives / Poseedora De Mi Sombra“ lassen The Mars Volta die Fans mitreden, und zwar wortwörtlich.
Die Single vereint die beliebtesten Auftritte der gefeierten Herbsttournee 2025 aus Brooklyn, Miami und San Diego zu einem stimmigen Hörerlebnis, eine Fan-Auswahl der besten Live-Momente, untermalt von jeder Menge Gitarrenlärm.
Drei Städte, verschiedene Konzertmomente – und doch klingt alles wie ein einziger, mitreißender Abend.
Die Single ist der dritte Vorbote von „Lucro Sucio; Unfinished Business”, einem Album auf Basis der Tournee-Mitschnitte von 2025, das den Stoff ihres letzten Studiowerks „Lucro Sucio; Los Ojos Del Vacío” ausdrucksstark neu denkt. Zuvor erschien im September die Single „Reina Tormenta / Enlazan Las Tinieblas”.
Nachgespielt wird auf dem Album nichts, die Songs werden umgebaut, gedehnt und neu gemischt. Es ist die erste offizielle Live-Veröffentlichung der Band seit „Scabdates“ von 2005. Seitdem hat sich die Musikwelt von CDs hin zum Streaming gewandelt – nur ein Live-Album von The Mars Volta fehlte in dieser Welt noch.
Entstanden ist das Ganze mit der Community. Auf der Website erschien erst ein geheimnisvoller Countdown, dann ein Portal zum Anhören und Abstimmen. Jeder Live-Ausschnitt trug ein rätselhaftes Symbol für die Stadt des Konzerts.
Hörer*innen durften voten und so entscheiden, welche Auftritte aufs Album kommen. Mit einem schnöden Mitschnitt-Album hat das Ganze wenig zu tun. Die Band versteht die Platte als echte Neudeutung ihres Studiomaterials, bei der die Fans maßgeblich mitentscheiden durften.
Und damit zurück zu der neuen Single: „Voice In My Knives / Poseedora De Mi Sombra“ ist der Beweis, dass Fans manchmal die klügeren Produzent*innen sind. Wer wissen will, wie sich Mitbestimmung anhört, drückt hier auf Play, den Rest gibt es ab November.
