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PJ Harvey – Let England Shake

PJ Harvey – Let England Shake

Früher pflegte ich zu sagen, bei PJ Harvey ist eigentlich nur jede 3. Platte gut. Dieser Abstand scheint sich nun zu verkürzen, das liegt vermutlich nicht zuletzt an Mick Harvey. Die von Mick produzierten früheren Alben „Stories From The City, Stories From The Sea“ und „To Bring You My Love“ zählen für mich zu den besten überhaupt von PJ Harvey.

Mick Harvey ist seit letztem Jahr nicht mehr bei Nick Cave’s Bad Seeds, sondern Vollzeitmitglied der PJ Harvey Band. Hier auch meiner Meinung nach wesentlich besser aufgehoben als bei den Bad Seeds, wo sein Einfluss in letzter Zeit doch immer geringer zu werden schien.

Mr. und Mrs. Harvey sind sicher ein Traumpaar der Musik und diese Harmonie hört man der Platte auch an. Auch John Parish hat sich offenbar damit gut arrangieren können. Es gibt keinerlei Eifersüchteleien zwischen John und Mick, die sich in stark abwechselnden Songs niederschlagen würde. Die Platte klingt sehr homogen, mit der gewohnten und geliebten Melancholie, die PJ Harvey nach meiner Ansicht sehr viel besser steht als der sperrige, rohe Sound auf zum Beispiel der „Uh Huh Her“ oder „A Woman a Man Walked By“, der letzten Platte mit John Parish.

Auffällig auf „Let England Shake“ ist auch der Einsatz einiger neuer bzw. für PJ Harvey ungewohnter Keyboard Sounds (z.B. bei „Written On The Forehead“), welche dem Album einen angenehmen, entspannten Klang verleihen. Diese Platte wird ganz sicher in den Top 10 der Jahrescharts wieder zu finden sein.

© Stephan Hesslich

Kommentare

  1. […] Anna Calvi uns erzählt, war sie nicht sehr erfreut darüber, dass sie am Anfang mit PJ Harvey und anderen verglichen wurde, weil dies nicht diejenigen waren, von denen sie am meisten gelernt […]

  2. […] mixte Rock und Reggae und versammelte unzählige Gastmusiker (stellvertretend sei hier PJ Harvey genannt) um sich. Der Brite brachte dabei regelmäßig mehr, überwiegend aber weniger beachtete […]

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