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Radiohead – The King Of Limbs

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Ich gebe zu, ich gehörte lange auch zu den Radiohead Skeptikern. Da man sie offiziell nicht ignorieren durfte, habe ich habe mir natürlich auch immer brav die CDs gekauft, als limitierte Editionen im 50 cm x 50 cm Buchformat, die in kein CD Regal passten. Dann einmal gehört und ins (Bücher-)Regal gestellt. Ich schätze, Radiohead waren mir irgendwie immer zu hip und zu durchgestylt. Die Krönung des Hypes war dann die Verwendung durch den der Coolness nun wirklich unverdächtigen Cameron Crowe im Soundtrack von Vanilla Sky. Radiohead, die Hollywood-Band? Whatever.

Meine Meinung änderte sich dann schlagartig mit der „In Rainbows“. Als Vorreiter der Online Vermarktung hat Radiohead diese damals zuerst nur auf ihrer Website angeboten. Den Preis konnte der Käufer selbst bestimmen, basierend auf dem was ihm die Platte wert war. Ich war ehrlich und habe sie für 0,- £ heruntergeladen. Nach einigem Hören zum richtigen Zeitpunkt (ja, Radiohead muss man in der richtigen Stimmung in der richtigen Lautstärke hören) kam dann jedoch der Durchbruch bei mir. Was für eine geniale Platte! So einen distanziert kosmischen und gleichzeitig ins Herz treffenden Sound hatte ich noch nie gehört. (Die CD Edition habe ich übrigens später zum regulären Preis nachgekauft).

„The King of Limbs“ ist auch diesmal ca. 2 Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart direkt von der Radiohead Website erhältlich, dieses Mal allerdings zum Festpreis. Diese Platte liegt irgendwo zwischen „In Rainbows“ und den vorherigen Platten. Immer noch druckvoll, aber nicht mehr ganz mit dem atmosphärischen Sound der „In Rainbows“. Man könnte fast sagen, leichter verdaulich. Ansonsten gewohntes Terrain und nicht allzuviel Neues westlich von London. Trotzdem ein gutes Album, ich bleibe Radiohead weiter treu.

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