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The Streets – Computers And Blues

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Auf diese Platte habe ich sehnsüchtig gewartet. Zum Einen, weil die letzten Streets Alben ausnahmslos alle sehr gut waren, und zum Anderen, weil dies laut Mike Skinner sein letztes sein wird.

Meine hohen Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Diesem Album fehlt, was die Großartigkeit der Streets bisher ausgemacht hat: Die coolen Grooves und die schwermütige Melancholie, welche in Verbindung mit den oft sehr persönlichen Texten schon eine sehr große emotionale Wirkung hatte.

Die coole Lässigkeit von früher kann man ab und zu noch durchhören, zum Beispiel in den Titeln „OMG“, der Single „Going Through Hell“ und „Trying To Kill M.E.“. Letzterer gibt übrigens einige Hinweise, warum Mike Skinner die Streets beendet. Er ist nach über 10 Jahren einfach müde. Dies hat vermutlich auch mit seiner Beziehung und der zum Zeitpunkt der Albumentstehung bevorstehenden Geburt seiner Tochter zu tun. Auch wenn er es in „Trying To Kill M.E.“ nicht zugeben möchte, Mike Skinner ist einfach älter geworden.

Die „Groovyness“ und vor allem die Schwermut sind also nicht mehr so prägnant vorhanden, dass es an die Vorgängeralben heranreicht. Es ist dennoch keine schlechte Platte. Eine, die man durchaus gern hört, aber auch eine, die einem den Abschied von den Streets nicht allzu schwer macht.

© Stephan Hesslich

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