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Klee – Live im Werk 2, Leipzig

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Leipzig, Werk II an einem Sonntagabend im Oktober (16.). Mit der gebürtigen Hamburgerin Naima Husseini als Support sollte ein unvergesslicher Konzertabend mit Klee beginnen.

Mit dem Schattenspiel ihrer selbst, ihrer Experimentierfreude akustischer und vokaler Art und die sie umgebende bewegte Welt bildete Naima Husseini einen sehr gelungenen Soloauftritt. Mit Leidenschaft inszenierte sie ein Ein-Mann-Orchester, einem Chor gleichend und verlieh mit ihrer E-Gitarre dem Raum eine zum Schweben einladende Atmosphäre. Obwohl sie nur einige Werke ihres gleichnamigen Albums („Au Revoir Tristesse“, „Oben Ist Unten“ usw.) präsentierte, gelang es ihr mit dem individuell harmonisch geordneten Chaos den Zuhörer in eine geheimnisvolle Klang- und Gesangwelt der Sinne eintauchen zu lassen.

Wenn es am Schönsten ist, sollte man ja bekanntlich „nicht gehen“, denn mit „Für Alle, die“ sollte von Klee eine Steigerung eines romantischen, balladengeprägten und musikalisch hochwertigen Abend eingeleitet werden. „Willst Du Bei Mir Bleiben“ lud zum Träumen ein und ebnete den Weg in eine himmlische Welt aus gefühlvollen Liedern. Das Konzert war eine Art Crossover aus allen bisher veröffentlichten Alben („Berge Versetzen“, „JeLängerJeLieber“, „Unverwundbar“ usw.), wobei der Fokus auf dem neuen Album „Aus lauter Liebe“ lag. „Nimm Dein Leben In Die Hand“ bot einen starken Tempokontrast und überzeugte mit wunderschönen, mitsingbaren Refrainstellen.

„Natalie“ zeigte die Welt in typischen „Kleefarben“ auf. Der Zuhörer konnte sich vom Alltag lösen, den Kopf in den Himmel stecken und versuchen, die Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen. Hintergrund dieses Songs bildete die Geschichte zweier blinder Kinder, die die Welt zwar nicht mit ihren eigenen Augen erblicken, aber mit dem Herzen vielmehr sehend erfahren können. „Schmetterlingsflügelschlag“ beschreibt den besonderen Moment, den man festhalten und nicht übersehen sollte. Nicht zu vergessen „Adieu“ und „Wir Beide“, die zwei schönsten Balladen, die am Piano und mit Gesang begleitet wurden. Mit „Meilenweit“ beschreibt die Kölner Band musikalisch und textlich die grenzenlose, aber beständige Liebe. Klassiker´wie „Tausendfach“, „Lichtstrahl“, „Zwei Herzen“ und „Gold“ luden zum Tanzen und Sinnieren ein.

Mit einer Hommage an Facebook und der Gleichsetzung des Internets als Fluch und Segen wurde an die schnelllebige und sozial kalte Zeit erinnert. Meint, dass die „Bestätigungen“ von Freunden wichtiger sind als die eigentliche soziale Kompetenz. Das Bildermuseum im Hintergrund wechselte zwischen einer Kulisse aus Sternenhimmel, Wolken, Skyline-Silhouette und eingesandten Fotos, in denen sich der eine oder andere wiederentdecken konnte. Damit wurden Akzente zum Thema Liebe, Leidenschaft und Gefühle gesetzt.

Neben Akkustikgitarre, Schlagzeug, Piano und fabulösem Gesang überzeugte die Band mit ihrer menschlichen Art. Ganz viel Liebe lag in der Luft. Als Zuhörer hatte man das Gefühl man läge auf einer Kleewiese und sinnierte über die Liebe und alle unüberwindbar scheinenden Hindernisse lägen hinter einem.

Wir danken Klee für ein zugaben-reiches, romantisches und zum Träumen einladendes Konzert in familiärer Atmosphäre, dass nicht nur zum Mittanzen, Mitsingen, sondern vielmehr zum Mitdenken inspirierte.

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